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Neues Zelt, neuer Wirt: 2016 beginnt neue Zeitrechnung im Hacker

Offenbar ist 2016 das Jahr der Zeitenwende im Hacker. Nicht nur, dass Hacker-Wirt Toni Roiderer an Sohn Thomas übergibt. Das Hacker-Festzelt wird nach Medieninformationen neu gebaut.

 

München – Der Himmel der Bayern wird neu errichtet. Das hat die tz erfahren und wurde münchen.tv nun bestätigt. Zwar sei auch in den vergangenen Jahren was am und im Zelt gemacht worden, doch die neuen Zeiten erfordern ein neues Grundgerüst, ein modernes Belüftungssystem und neue Holzstempen. Denn die letzte große Änderung habe es vor mehr als 20 Jahren gegeben. Zuletzt hatte die Brauerei 2010 das Winzerer Fähndl neu gebaut.

 

Nun soll das Zelt breiter und höher werden. „Wir müssen uns an die Abstandsflächen zu den Nachbarzelten halten, aber das wäre möglich“, sagt Thomas Roiderer (37), der Juniorchef des Hackerzelts der tz. Er wird im kommenden Jahr den Job von seinem Vater Toni übernehmen. Der sagte gegenüber münchen.tv: „Jetzt müssen wir erstmal die Genehmigung abwarte. Das neue Zelt aber steht für mehr Technik, der Service könnte dadurch sicher nochmal verbessert werden. Wichtig ist mir allerdings auch, dass der Flair erhalten bleibt.“

 

Wie teuer es wird, bleibt offen

 

Und das bleibt er wohl. Denn mehr Sitzplätze seien von der Stadt nicht erlaubt. Schon jetzt gehört das Hackerzelt mit 6960 Plätzen innen und 2400 im Biergarten zu den größten der 16 Wiesn-Zelte. Und zu den beliebtesten. Damit das auch so bleibt, soll innen alles weitgehend bleiben wie es ist. Es bleibt also himmlisch.

 

Mehr dazu sagen will Hacker-Pschorr dem Anschein nach frühestens nach der Wiesn. Wie teuer der Neubau wird, wollte man bis dato nicht verraten.

 

Der Weg des Bieres im Hacker:

Bilder: 

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Hier gehts zur Übersicht aller Bierzelte auf dem Oktoberfest.

 

 

mk