Attacke mit dem Messer. — © Mit einem Messer wurde der arglose Münchner bedroht. Symbolfoto
Mit einem Messer wurde der arglose Münchner bedroht. Symbolfoto

Notlüge vor Ehemann: Gruseliger Angriff in Solln war nur erfunden

Eine Frau aus Solln ist angeblich beschimpft und mit Blut beschmiert worden. Nun stellt sich heraus, dass die Geschichte frei erfunden ist und eine „Notlüge“ war.

 

Es war ein äußerst skurriler und ungewöhnlicher Fall der Ende August von der Polizei gemeldet wurde. Eine 28-jährige Peruanerin gab an, von einem Mann mit Messer in der Hand bedroht worden zu sein. Außerdem behauptete sie, er habe ihr Blut ins Gesicht geschmiert. (Hier die vollständige Erstmeldung.)

 

Da Blutspuren gefunden wurden, hatte man zunächst den Aussagen der Frau Glauben geschenkt und nach einem Täter gesucht. Wie uns die Polizei nun auf Anfrage mitteilte, hatte sich die 28-Jährige mit jemandem gestritten. Im Laufe der Auseinandersetzung verletzte Sie diesen an der Nase, wobei Blutspuren am „Tatort“ entstanden.

 

Weil auch an ihr Blutanhaftungen entstanden waren, erfand sie die Notlüge für ihren Ehemann. Die Frau wird wegen Vortäuschung einer Straftat angezeigt.

 

–Polizeibericht–

 

Wie bereits berichtet, gab eine 28-jährige Peruanerin an, am Dienstag, 26.08.2014, gegen 01.30 Uhr, an der Bushaltestelle der Buslinie 63 in der Plattlinger Straße durch einen unbekannten Mann, der auf einer Bank der Bushaltestelle saß, angesprochen worden zu sein.
Anschließend sei er an ihr vorbeigegangen und habe ihr mit der linken Hand über das Gesicht gestrichen. Die 28-Jährige bemerkte dabei angeblich, dass es an ihrem Gesicht feucht wurde und es sich um Blut des Mannes handelte.

 

Sie behauptete, ein Messer in seiner rechten und eine Schnittwunde an der linken Hand gesehen zu haben. Der angebliche Täter habe sie bedroht und fremdenfeindlich beleidigt.
Da sich in den Ermittlungen Widersprüche ergaben, die den Zweifel an der Aussage der Frau zuließen, ergab sich der Verdacht, das Vortäuschen einer Straftat. Dies räumte die Frau schließlich ein. Sie gab an, die Geschichte aufgrund von Beziehungsproblemen erfunden zu haben.

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