NSU-Prozess: Familie sagt über Sprengstoffanschlag aus

Im NSU-Prozess werden am Donnerstag weitere Opfer des Sprengstoffanschlags in Köln im Jahre 2001 angehört. Es handelt sich um die Familienangehörigen der jungen Deutsch-Iranerin, die bei dem Anschlag schwer verletzt worden war.

 

Einer der beiden Komplizen der Hauptangeklagten Beate Zschäpe soll den Sprengsatz in einer Christstollen-Dose in dem Lebensmittelgeschäft deponiert haben, das der Familie gehörte. Nach dem Anschlag gab die Familie das Geschäft auf.

 

Die Bundesanwaltschaft wirft dem «Nationalsozialistischen Untergrund» zehn Morde und zwei Sprengstoffanschläge vor. Das Motiv fast aller Taten soll Fremdenhass gewesen sein.

 

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RG / dpa