Beate Zschäpes Anwälte im Gericht, © Anwälte von Beate Zschäpe beantragen erneut Entlassung

NSU-Prozess: Handy-Daten sollen Terrorhelfer entlarven

Mehrere Experten des Bundeskriminalamtes sollen am heutigen Mittwoch (28.05.) als Zeugen im NSU-Prozess berichten, wie das untergetauchte Trio Kontakt mit dem als Helfer mitangeklagten André E. hielt. Die Beamten hatten auf Handys, Speicherkarten und Telefonkarten zahlreiche Verbindungsdaten und SMS-Nachrichten gefunden.

E. gilt den Ermittlern als einer der treuesten Helfer des NSU-Trios. Er soll die Terroristen bis zum letzten Tag unterstützt haben. Nach dem Tod von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt soll er Beate Zschäpe bei ihrer Flucht geholfen haben. Ein Jahr zuvor soll er Zschäpe und Böhnhardt transportiert haben. Die Beamten schließen das aus einer SMS, die E. an seine Ehefrau geschickt haben soll.

E. war vor einer Woche im Sweatshirt einer finnischen Rechtsrock-Band ins Münchner Gericht gekommen. Das Gericht hatte das Kleidungsstück als mögliches Beweismittel fotografieren lassen.

 

 

Hier geht es zu den letzten aktuellen Berichterstattungen zum Thema NSU-Prozess:

 

Wie flogen die Täter auf?

 

1 Jahr NSU-Prozess

 

2. Prozessjahr beginnt

 

 

 

jn / dpa