Oktoberfest 2013: Das Cyberspace im Fahrgeschäfte-Test

Das Cyberspace ist auf dem Oktoberfest schon von Weitem zu erkennen, und zwar anhand von zwei Merkmalen: Zum Einen ist der 46 Meter Hohe Pendel gut zu sehen, zum Anderen blockieren die Massen an Schaulustigen den Besucherstrom auf dem Festplatz. Denn das Cyberspace ist das wohl extremste Fahrgeschäft auf der Theresienwiese – und münchen.tv hat den Test gemacht.

 

„Es ist das Heftigste, was die Wiesn, zu bieten hat!“

 

„Und das soll ich jetzt fahren?“, piepst münchen.tv-Reporterin Dani Bartek beim Anblick der vorbeirauschenden Gondel, in sich gerade acht Insassen die Seele aus dem Leib kreischen. „Das wird meine größte Herausforderung, und ich sag’s euch: Mir schlottern die Knie!“ Kein Wunder, denn das Cyberspace ist schon hart an der Grenze vom Spaß zur Qual. Mit bis zu 100 Stundenkilometern rast die Gondel quasi „am langen Arm“ in die Tiefe, auf den Körper wirken dabei Kräfte von bis zu 6g. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Wert einer Apollo-Kapsel während des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre nach einem Mondflug. „Es ist das Heftigste, was die Wiesn zu bieten hat!“ erklärt Betreiber Egon stolz.

 

münchen.tv-Reporterin Dani verschlägt es die Sprache

 

Für Reporterin Dani wird es ernst – jetzt muss sie in die Gondel des Fahrgeschäfts steigen. Die Nervosität ist ihr anzusehen, unsicher schaut sie zu dem riesigen Propeller des Cyperspace hinauf. „Der Propeller unterstützt die ganze Anlage und macht alles noch ein bisschen schneller und effektiver“, hatte Egon ihr zuvor erklärt. Er ist auch derjenige, der nun am Steuerhebel sitzt und das Riesen-Pendel in Bewegung bringt. Schon nach kurzer Zeit kreischt Reporterin Dani in ihr Mikro, dann verschlägt es ihr komplett die Sprache. Zerzaust torkelt sie nach der kurzen Fahrt aus der Gondel des Cyberspace. „Ich kann nix mehr sagen“, erklärt sie kopfschüttelnd. Aber immerhin: Das extremste Fahrgeschäft auf dem Oktoberfest hat sie jetzt auch endlich getestet.

 

mt