Oktoberfest 2013: Wiesn für den schmalen Geldbeutel – die besten Spar-Tipps

9,70 Euro für die Maß, knappe 15 Euro für´s halbe Hendl, Fahrgeschäfte kurbeln gemeinsam die Preise rauf und die Tracht muss auch erst teuer erworben werden – Sparen und Oktoberfest passen nicht gut zusammen, und wer auf der Wiesn Spaß haben will, muss einen wenigstens ansehnlich gefüllten Geldbeutel mitbringen.

 

Trotzdem gibt es Wege, das jährliche Vergnügen nicht zu teuer werden zu lassen – wenn das Oktoberfest in den Bankrott treibt, dann lief irgendetwas falsch.

 

Hier haben wir die besten und praktischsten Spar-Tipps zusammengetragen – damit am Ende noch Geld für den Bus oder das Taxi übrig bleibt!

 

Transport

 

Eine Fahrt nach München kann viel kosten – wer im ICE anreist und dann mit dem Taxi zur Theresienwiese kutschiert wird, hat zwar eine kurze und angenehme Reise, wird aber viel Geld los. Eine gute Alternative stellt das Bayern-Ticket dar, bzw. für Weitreisende das Quer-Durchs-Land-Ticket.

Es empfiehlt sich außerdem, in einer Gruppe zu reisen – je mehr, desto günstiger für den einzelnen.

 

Dasselbe gilt für die Öffentlichen Verkehrsmittel. Die Angebote der MVV sind auf Einheimische, Touristen und Reisegruppen eingestellt und gerade zur Wiesn ist der öffentliche Nahverkehr gut organisiert, sicher und auf viel Betrieb eingestellt.

 

Kleidung

 

Dass für ein schönes Dirndl oder eine gute Lederhose plus Accessiores einiges ausgegeben werden muss, ist bekannt. Anstatt aber bei teuren Trachten-Spezialisten oder auf der Touristenmeile einzukaufen, empfiehlt sich, es einmal in günstigeren Geschäften, Second-Hand-Länden oder sogar im Internet zu versuchen. Die Zeit direkt vor dem Oktoberfest ist außerdem nicht zwingend die beste Zeit zum Trachtenkauf – das Sortiment ist zwar größer, aber dementsprechend sind auch die Preise sehr hoch. Am besten lassen sich Trachten direkt nach der Wiesn oder in der kalten Jahreszeit erwerben.

 

Ein voller Bauch

 

Essen auf der Wiesn ist nicht gerade preiswert; auch wenn die Hendln, das Gröstl und die Ente das Wasser im Munde zusammen laufen lassen, zu Hause ist es doch günstiger. Also: am besten vor dem Wiesn-Gang eine ordentliche Mahlzeit zu sich nehmen, dann verträgt man das Bier besser und spart sich mindestens einen Mundvoll.

 

Ein volles Glas

 

Dasselbe gilt bei der Flüssig-Nahrung; „Vorglühen“ nennt es die Jugend, und so dumm ist es nicht; ein Bierchen daheim oder vor dem Wiesn-Besuch in einem günstigeren Etablissement hat noch niemandem geschadet und tut dem Geldbeutel gut.

 

Familientag

 

Jeden Dienstag ist auf dem Oktoberfest Familientag – zahlreiche Stände, Schausteller und Fahrgeschäfte bieten vergünstigte Angebote für Familien an. In diesem Sinne – Mütter und Väter, Omas und Cousinen – Dienstags auf die Wiesn!

 

Dass unter´m Strich trotz allem eine gute Stange Geld auf der Wiesn hängen bleibt, ist unvermeidbar.

Dafür gibt es sie aber auch nur einmal im Jahr – und schließlich lohnt es sich!

 

 

jn