Oktoberfest 2014: Der Gummi-Fischsemmel-Zoff

Dieser Mann hat sich völlig zurecht aufgeregt:

Da will man nur wie es in Bayern eben Brauch ist, den Magen nach der vierten Maß Bier (Anmerkung: Schätzung der Redaktion) schließen, kauft sich eine Fischsemmel auf der Wiesn und muss zu Hause feststellen: Der Fisch ist aus Gummi!

Koa Gummi, koa Gaudi

Oktoberfest 2014. Es ist Sonntag, der 05. Oktober 2014, gegen 21 Uhr 15.

Die Wiesn neigt sich dem Ende zu. Sowohl Polizei als auch Feuerwehr sprechen von einem relativ ruhigen und friedlichen Oktoberfest.

Die Wirte und Bedienungen freuen sich nach 16 Tagen auf den wohlverdienten Feierabend.

Doch da passiert noch ein Malheur, wie es auf der Wiesn vorher noch keines gegeben hatte:

Ein Mann kauft bei einem Stand eine Fischsemmel, doch der Verkäuferin unterläuft ein kaum zu verzeihender Faux-Pas: Statt frischem Fisch packt die Dame einen Gummifisch, der mutmaßlich nur zu Ausstellungszwecken in dem Stand war, in die Semmel. Der arglose Mann lässt sich den falschen Fisch einpacken und merkt den fatalen Irrtum erst zu Hause, als er nach all dem Oktoberfest-Stress nur noch zum Abschluss seine wohlverdiente Fischsemmel essen wollte.

Verständlich, dass das Opfer dieser furchtbaren Fahrlässigkeit in Rage gerät…

 

Polizei muss zwischen Fisch-Esser und Fisch-Verkäuferin schlichten

Der Gummifisch stinkt dem Wiesn-Besucher so, dass er sich nach erkanntem Fehler wütend in ein Taxi setzt. zurück zum Oktoberfest fährt und sich die gemeine Gummi-Fisch-Händlerin vorknöpfen will.

Die sieht ihren Fehler auch sofort ein, entschuldigt sich mehrmals und erstattet dem Mann nicht nur sein Geld zurück, sondern bezahlt ihm auch die Taxifahrt und bietet zur Wiedergutmachung gleich mehrere, weitere Fischsemmeln an.

Doch damit ist dieser Affront für den Kunden nicht gesühnt:

Er redet sich immer mehr in Rage, zuletzt tatsächlich so, dass die Polizei kommen und den aufgebrachten Fischsemmel-Kunden zur Raison bringen muss.

adc / PP