Polizisten auf einem Oktoberfestrundgang, © Polizei München

Oktoberfest 2016: Wiesn-Polizeiberichte (26.09.2016)

Schwere Schnittverletzungen, mögliche Erblindung durch Schlag mit einem Maßkrug und Diebstähle – der Wiesn-Report des mittleren Wiesn-Wochenendes.

 

Gefährliche Körperverletzung mittels Maßkrug mit erheblicher Verletzung beim Opfer

Am Samstag kam es bei einem Streit nach einer Runde Armdrücken zu einer Schlägerei. Dabei wurde ein Betroffener mit einem Maßkrug stark am Auge verletzt, ob dieser auf einem Auge erblindet ist unklar. Mehr dazu hier.

 

Teppichmesser bei Kontrolle entdeckt

Am Sonntagabend, beobachteten Frankfurter Taschendiebfahnder einen 42-jährigen bosnischen Festbesucher, als dieser das neben einem schlafenden Neuseeländer liegende Mobiltelefon an sich nahm und versuchte, sich zu entfernen.

Der Mann wurde umgehend festgenommen und zur Wiesn-Wache gebracht. Bei seiner dortigen Durchsuchung wurden eine Taschenlampe und die Klinge eines Teppichmessers gefunden. Der Betroffene wurde daraufhin der Haftanstalt überstellt.

 

Schwer verletzt nach umgestürzter Bierbank

Bereits am Freitag feierte eine 28-Jährige aus Würzburg zusammen mit mehreren Bekannten in einem Festzelt. Es kam durch ein Gedränge mit einer Gruppe Norwegern zum Kippen einer Bierbank. Dabei zogen sich die Betroffenen erhebliche Schnittverletzungen zu und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Mehr dazu hier.

 

Jacken- und Handydieb festgenommen

Am Samstagabend, legte ein 55jähriger Wiesn-Besucher seine Jacke auf einen Biertisch. Nach einiger Zeit war dessen Jacke nicht mehr auffindbar. Kurze Zeit später konnte ein 25-jähriger Mann festgenommen werden, der dem Betroffenen mit der gestohlenen Jacke auf der Toilette aufgefallen war. Dieser hatte auch ein gestohlenes Mobiltelefon bei sich. Er wurde nach Abschluss aller Maßnahmen an die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

 

Maßkrugwurf  führt zu Platzwunde

Am Samstag,  gegen halb neun, warf ein 26jähriger Tourist aus der Schweiz einen Maßkrug auf zwei Münchner. Einer der Beiden erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf, der andere eine Verletzung am Handgelenk. Beide kamen zur ärztlichen Behandlung vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Täter konnte im Krankenhaus wieder erkannt werden und wurde vorläufig festgenommen.

 

Streit zwischen zwei Flüchtlingen eskaliert

Am Sonntag, gegen zwei Uhr, gerieten zwei Afghanen auf der Festwiese in Streit. Einer attackierte den etwas jüngeren mit Faustschlägen und Tritten, bis diesem Zähne ausfielen und sein Nasenbein brach. Der 19-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter blieb auch der Wiesn-Wache gegenüber äußerst aggressiv und musste von mehreren Beamten unter Zwang festgenommen werden.

 

Jugendkontrolle auf dem Festgelände

Am Sonntag, gegen drei Uhr nachmittags, wurde ein 16-jähriger Münchner mit seinen Freunden stark alkoholisiert auf der Wiesn angetroffen. Aufgrund seines auffälligen Zustandes, wurde er einer Jugendkontrolle unterzogen. Auf der Wiesn-Wache ergab ein Alkoholtest 1,7 Promille bei dem Jungen. Die Mutter wurde telefonisch verständigt und gab ihr Einverständnis, ihren Sohn mit seinen Freunden nach Hause zu entlassen.

 

Freizügige Touristin festgenommen

Ebenfalls am Sonntagnachmittag,  wurde eine 22-jährige Neuseeeländerin mehrmals dazu aufgefordert, sich nicht vor dem Bierzelt zu entblößen. Diese zeigte am Zelteingang ihre Oberweite. Aufgrund erheblicher Alkoholisierung und keinerlei Einsicht, wurde sie zur Wiesn-Wache gebracht und erst nach Sonnenuntergang wieder entlassen.

 

Gefährliche Körperverletzung durch Fußtritte

Nach einem Streit am Sonntagabend gerieten ein 24-jähriger und ein 30-jähriger Wiesn-Besucher in einem Festzelt aus unbekanntem Grund in Streit. Der 30-Jährige trat dem Unterlegenen mehrmals mit dem Fuß ins Gesicht. Der Täter wurde vorläufig festgenommen, jedoch bereits in den frühen Morgenstunden wieder entlassen. Der 24-Jährige wurde mit erheblichen Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.