Oktoberfestbesucher schlendern am Abend über die Festwiese

Oktoberfest 2017: Großer Andrang am letzten Wiesn-Wochenende

Das Oktoberfest hat an seinem letzten Wochenende zahlreiche Besucher angelockt. Zuvor hatten die Veranstalter bereits vorhergesagt, dass die Wiesn zu ihrer alten Besucherstärke zurückkehren werde.

 

München – Am letzten Wiesnwochenende sind noch einmal viele Besucher auf die Theresienwiese gekommen. «Das letzte Wochenenden ist traditionell das stärkste», sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Sie hatte auch diesmal wieder alle Hände voll zu tun. Einen Einblick ins Einsatz-Geschehen auf der Wiesn gibts hier.

 

Am Samstagmorgen bildeten sich nach Angaben der Polizei schon vor sieben Uhr morgens lange Schlangen entlang der Absperrungen am Festgelände. Nach dessen Öffnung um neun Uhr habe es bis zum Mittag regen Zustrom zu den Bierzelten und Fahrgeschäften gegeben. Mildes und trockenes Wetter lockte stetig mehr Menschen an. Die Stimmung war ausgelassen und friedlich. Am Sonntag war der Andrang weniger stark. Am Nachmittag habe es noch viele freie Lücken auf den Hauptwegen gegeben. «Bisher ist es noch eher gemütlich», so der Sprecher.

 

Im Wiesn-Report berichtete die Polizei über zahlreiche Vorfälle. So begann etwa am Freitag eine Besucherin, sich vor den Ordnern auszuziehen. Offenbar hoffte sie, dadurch ins Zelt zu kommen. Später wurde sie von Freundinnen auf der Wiesn-Wache abgeholt. Mehrfach versuchten Besucher, mit gefälschten Geldscheinen zu bezahlen. Aufmerksame Bedienungen verständigten die Polizei. Die Zahl der Einsätze am letzten Wochenende sei auf dem Niveau von 2015, sagte der Polizeisprecher.

 

Vor Beginn des Endspurts hatten die Verantwortlichen bereits damit gerechnet, dass die Wiesn in diesem Jahr zu ihrer alten Besucherstärke zurückkehren werde. Festleiter Josef Schmid (CSU) prognostizierte am Freitag mehr als sechs Millionen Besucher. Im vergangenen Jahr hatten schlechtes Wetter und Terrorsorgen die Gästezahl auf 5,6 Millionen Menschen sinken lassen. Das Oktoberfest dauert noch bis zum 3. Oktober.

 

dpa