Polizisten auf einem Oktoberfestrundgang, © Polizei München

Oktoberfest: Der Wiesn-Polizeibericht vom Donnerstag

Falscher Taxifahrer, Versuchte Vergewaltigung, Taschendiebe, Diebstahl durch Schüler, Verletzte in Fahrgeschäft und Handtaschenraub mit Schlag ins Gesicht. Die Wiesn- Polizeiberichte am Donnerstag.

 

Falscher Taxifahrer

Die Polizei hat einen falschen Taxifahrer erwischt, der sich auf der Wiesn etwas dazuverdienen wollte. Der Mann hatte zwar keinen Führerschein, dafür aber geklaute Kennzeichen und acht Tütchen Marihuana dabei und dazu noch Unfallflucht begangen. Mehr dazu auch hier.

 

 

Versuchte Vergewaltigung auf Wiesn-Heimweg

 

Am Mittwoch ist eine 20-Jährige Oktoberfest-Besucherin auf ihrem Heimweg nur knapp einer Vergewaltigung entgangen. Die junge Frau wehrte sich so heftig gegen den bisher unbekannten Täter, dass er von ihr abließ und flüchtete. Eine Täterbeschreibung und mehr zu dem Fall, lesen Sie auch hier.

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Diebstahl: Vier Schüler auf frischer Tat festgenommen

 

Am Donnerstag (24.09.2015, gegen 01.20 Uhr) konnten Schweizer Taschendiebfahnder beobachten, wie in der Wirtsbudenstraße sechs Personen eine Abdeckplane eines Souvenierstandes aufknüpften. Durch die entstandene Öffnung griff einer der Täter hinein und reichte diverse Gegenstände, wie z.B. Hüte, Halstücher und TShirts aus dem Stand an die anderen Personen weiter. Die verständigten Polizeibeamten der Wiesn-Wache konnten vier Schüler im Alter von 18 bis 19 Jahren in unmittelbarer Nähe vorläufig festnehmen. Die Schüler wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der Täter konnte festgenommen werden., © Foto: Symbolbild

 

 

Drei Personen nach Taschendiebstahl festgenommen

 

In den vergangenen Tagen sind Taschendiebfahndern der Berliner Polizei drei Personen auf der Wiesn immer wieder aufgefallen. Am Montagnachmittag sah ein Polizist diese im Bereich der Kaufingerstraße am Marienplatz. Sie trugen mehrere Einkaufstüten und befanden sich offensichtlich auf Shoppingtour. In der Maximiliansstraße bestiegen sie einen Pkw mit polnischem Kennzeichen und fuhren weg. Aufgrund einer eingeleiteten Fahndung wurde der Pkw auf einem Schotterparkplatz an der Joseph-Wild-Straße einer Kontrolle unterzogen. Die Personen richteten die Pkw gerade für ein Nachtlager her. Im Fahrzeug wurden insgesamt acht Smartphones und diverses Bargeld aufgefunden.

 

Bislang konnten drei der aufgefundenen Mobiltelefone Diebstählen in einer Münchner Bar zugeordnet werden. Bezüglich des Diebesguts sind noch weitere Ermittlungen erforderlich. Bei den drei Tatverdächtigen handelt es sich um professionelle reisende Taschendiebe, die ihre Taten planen und bandenmäßig begehen. Da sie in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügen, werden sie dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

 

Video: Vorsicht vor Taschendieben auf der Wiesn:

 

 

Taschendiebfahnder beobachten 36- Jährigen nach dreimaligem Diebstahlsversuch

 

Am Mittwoch beobachteten Schweizer Taschendiebfahnder einen 36-jährigen Mann in einem Festzelt, wie er unterhalb der Bühne eine abgestellte Damenhandtasche fixierte. Das dazugehörige Pärchen stand daneben und war stark abgelenkt. Der 36-Jährige versuchte dreimal mit seinem Fuß die Tasche an sich heranzuziehen. Letztendlich musste er sein Vorhaben abbrechen, da die Geschädigte die Tasche an sich nahm und mit ihrem Freund wegging. Der Tatverdächtige verließ das Zelt und begab sich zu Fuß in Richtung Hauptbahnhof. Im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs wurde der 36- Jährige vorläufig festgenommen. Dieser fiel bereits seit 2009 zweimal in Sachen Taschendiebstahl auf dem Oktoberfest auf.

 

 

28-Jährige verletzt sich im Fahrgeschäft

 

Am Mittwoch befand sich eine 28-jährige Frau auf einer Drehscheibe eines Fahrgeschäfts in der Schaustellerstraße. Sie rutschte nach außen und landete in einer Gummimatte. Sie kam mit dem Fuß so unglücklich auf, dass sie einen offenen Sprunggelenkbruch erlitt. Hinweise auf ein Fehlverhalten des Betreibers oder Mängel am Fahrgeschäft ergaben sich nicht.

Oktoberfest Rotes Kreuz im Wiesn-Einsatz , © Foto: Milan Szypura

 

 

Handtaschenraub nach Oktoberfestbesuch

 

Am Dienstag (22.09.2015, gegen 23.00 Uhr) befand sich eine 26-Jährige mit Freunden auf dem Oktoberfest. Anschließend trennte sie sich von ihren Bekannten und machte sich alleine auf den Nachhauseweg. In der Pettenkoferstraße (Höhe der Hausnummer 23) wurde sie von drei unbekannten Männern angesprochen, wobei einer nach ihrer Handtasche griff, um ihr diese zu entreißen.

 

Die Studentin versuchte die Tasche noch festzuhalten, erhielt aber einen Schlag in ihr Gesicht. Gleichzeitig versetzte ihr der Täter einen Stoß, sodass sie zu Boden stürzte und ihre Tasche dabei zu Boden fiel. Einer der Männer nahm diese an sich und die drei Täter flüchteten in Richtung Theresienwiese.

 

Täterbeschreibung:

Haupttäter: Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, schlank, kurze schwarze Haare, südländischer Typ, weiteres nicht bekannt. Zu den Mittätern ist keinerlei Beschreibung vorhanden.

 

Zeugenaufruf:

 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

„Sieg-Heil“-Rufer von der Polizei festgenommen

 

Am Donnerstag, 24.09.2015, gegen 01.10 Uhr, rief ein stark alkoholisierter 38-Jähriger mehrmals vor Festbesuchern vor einem Festzelt „Sieg Heil“. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine Einsatzgruppe der Wiesn-Wache in unmittelbarer Nähe. Der 38-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Wiesn-Wache verbracht.

 

 

Alle Einsatzberichte der Polizei auf dem Oktoberfest lesen Sie hier.