Die Geschichte des Münchner Oktoberfestes

Oktoberfest: Die Geschichte der Münchner Wiesn

Bereits seit über 200 Jahren wird das Münchner Oktoberfest gefeiert. Heute ist es das größte Volksfest der Welt. Es steht für Bier, Tracht und Gaudi. Ihren Anfang nahm die Geschichte des Oktoberfests mit einem Pferderennen zu Ehren einer königlichen Hochzeit.

 

Zum 183. Mal wird in diesem Jahr das Münchner Oktoberfest gefeiert. Der Ursprung des größten Volksfestes der Welt war 1810 eine königliche Hochzeit: Am 12. Oktober 1810 heiratete der bayerische Kronprinz Ludwig die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen und lud die Münchner Bürger deshalb zu Bier und Brotzeit ein.

 

Wiesn heißt das Oktoberfest heute noch, weil fünf Tage lang auf einer Wiese vor den Toren der Stadt gefeiert wurde. Diese wurde zu Ehren der Braut in Theresienwiese benannt. Den Abschluss der Hochzeitsfeier bildete ein Pferderennen.

 

Im folgenden Jahr wiederholten die Münchner das Spektakel und veranstalteten dazu auch noch eine Viehschau. 1818 wurde das erste Karussell mit zwei Schaukeln aufgestellt. Erst Ende des 19. Jahrhunderts kamen die riesigen Bierzelte der Münchner Brauereien hinzu.

 

Wie die Bierzelte haben auch viele Schaustellerbetriebe ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert. Zu den ältesten Attraktionen zählen Schiffschaukel, Krinoline, der Flohzirkus und die Enthauptung im Varieté-Theater „Schichtl“. Wiesn-Gschichten und Sagen rund um das Oktoberfest finden Sie hier.

 

Mittlerweile ist die Wiesn das größte Volksfest der Welt. Über sechs Millionen Menschen besuchen das Oktoberfest jedes Jahr. Und sie kommen aus aller Welt. Neben Italienern trifft man besonders oft US-Amerikaner, Australier und Japaner. Auch in der Heimat der ausländischen Wiesn-Fans hat sich das Oktoberfest etabliert: Rund 3000 Oktoberfeste gibt es weltweit nach dem Vorbild des Münchner Originals.

 

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