Bilder Oktoberfest München TV, © Rico Güttich / münchen.tv

Oktoberfest: Diebesversteck taucht nach Wiesn-Ende auf

Wer nach der Wiesn etwas vermisst, der muss sich nicht unbedingt ans Fundbüro wenden.

Die Polizei hat mehrere Tage nach dem Ende vom Oktoberfest in einer Wohnung viele Sachen gefunden, die wohl zwei Rumänen geklaut hatten.

Wenn ein Besitzer dies ließt, kann er sich gerne direkt an die Polizei München wenden.

Diebesversteck zur Wiesn gemietet

 

Wie bereits berichtet, hat die Polizei am 03.  Oktober 2014, gegen 19 Uhr 45, zwei rumänische Taschendiebe auf der Wiesn festgenommen. Bei ihrer Durchsuchung haben die Polizisten sechs gestohlene Smartphones und zwei entwendete Geldbörsen gefunden. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl und die beiden Rumänen befinden sich seit dem 04. Oktober 2014 in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim.

 

Am Dienstag, den 07. Oktober 2014, meldete sich eine Zeugin bei der Münchner Polizei und teilte mit, dass sie während der Wiesnzeit eine Wohnung in Moosach an zwei Rumänen vermietet hatte. Angeblich brauchten die beiden die Wohnung, um während einer längeren Krankenhausbehandlung in München eine Unterkunft zu haben. Da die Zeugin die beiden Rumänen seit dem 03. Oktober 2014 nicht mehr gesehen hatte, kam ihr die Sache verdächtig vor.

 

Als die Polizeibeamten der zuständigen Polizeiinspektion 44 in Moosach die Wohnung betraten, konnten sie viele vermutlich gestohlene Gegenstände entdecken.  54 Smartphones, eine Kamera, ein MP3-Player, 1800 Euro Bargeld, weitere kleine Mengen Bargeld in verschiedenen ausländischen Währungen und ein Koffer mit hochwertiger Markenbekleidung sowie Lederwaren und Sonnenbrillen – das alles ist in der Wohnung aufgetaucht. Vermutlich haben die beiden Rumänen nicht nur professionell Taschendiebstähle begangen, sondern sie waren auch in verschiedenen Geschäften in München unterwegs, um Ladendiebstähle zu begehen. Die Gegenstände hat die Polizei sichergestellt. Der Gesamtschaden durch die verschiedenen Diebstähle dürfte im höheren fünfstelligen Bereich liegen.

 

Die Polizei versucht nun die Besitzer der einzelnen Gegenstände ausfindig zu machen, sodass jeder seine Wertgegenstände zurück bekommt.

adc / PP