Oktoberfest: Festleitung zieht Wiesn-Halbzeitbilanz

3,2 Millionen Maß Bier getrunken, 3,3 Millionen Gäste,  60 verspeiste Ochsen, durchwachsenes Wetter – das ist die Oktoberfest-Halbzeitbilanz der Wiesn-Festleitung.

 

Gäste aus aller Welt kommen trotz durchwachsenem Wetter

 

Das Wetter als wichtigster Partner von Volksfesten ließ in den ersten Tagen das Oktoberfest im Stich, bis am mittleren Wochenende Petrus mit dem Hoch „Josef“ ein Einsehen hatte und Sonnenschein schickte. Bis dahin hielt die wechselhafte Witterung mit Regenschauern und kühlen Temperaturen so manchen Wiesn-Gast von einem Besuch ab. Gerade die Münchnerinnen und Münchner entschlossen sich kurzfristig je nach Wetterlage, auf die Theresienwiese zu kommen. Gäste aus aller Welt waren bereits vor Ort: allen voran aus den USA, aus Italien und Australien. Über die Bankautomaten und Geldwechselstellen auf dem Festgelände können Rückschlüsse auf die Herkunft der Gäste aus Nicht-Euroländern gezogen werden. Sie kamen unter anderem aus Chile, Hongkong, Indien, Jordanien, Kasachstan, Mosambik, Russland, Singapur, Südafrika, Trinidad und Tobago sowie Uruguay.

 

Weniger Besucher als 2013 

 

Nach Schätzung der Festleitung kamen 3,3 Millionen Gäste auf die Theresienwiese (2013: 3,5 Millionen Besucher). Auf der Oidn Wiesn wurden 245.000 Besucher gezählt (2013: 260.000 Gäste).

 

Stimmung ist gut 

 

Entspannte und gelassene Stimmung prägte die erste Hälfte des diesjährigen Oktoberfestes: Die Wiesn-Gäste zelebrieren regelrecht den Wiesn-Bummel. Sie lassen sich Zeit bei den Schaugeschäften, amüsieren sich bei den Paraden, verspüren den Adrenalinkick beim Zuschauen der Hightech-Fahrgeschäfte, versüßen sich den Rundgang mit Zuckerwatte und gebrannten Mandeln, und erfreuen sich am einzigartigen Flair des Oktoberfestes. Alle wollen dabei sein, am Spaß teilhaben und gemeinsam die Wiesn erleben.

 

Spürbar ist ein gezieltes Ausgabeverhalten bei etwas rückläufigen Umsätzen im Vergleich zu 2013. Wetterbedingte Einbußen mussten besonders die Schausteller hinnehmen. Insgesamt sind Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit dem bisherigen Verlauf der Wiesn zufrieden.

 

 

Die Oide Wiesn

 

Die Oide Wiesn auf dem Südteil der Theresienwiese ist nicht mehr wegzudenken. Sie ist Sehnsuchtsort für jeden, der es „boarisch, griabig und gmiatlich“ mag. Familienpublikum und ältere Semester, Anhänger der neuen VolXmusik-Szene und Traditionalisten – alle finden hier ihren Platz.

 

Essen & Trinken

 

Das Oktoberfest erweist sich als Genußwelt für alle: Liebhaber der deftigen, fleischreichen, bayerischen Küche und Freunde der leichten vegetarischen oder auch veganen Kost kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Dabei zeigt sich wieder, daß die Wiesn den Spagat zwischen Tradition und Moderne spielend schafft.

 

In der Ochsenbraterei wurden wie im letzten Jahr 60 Ochsen verspeist. Die Kalbsbraterei meldet den Verzehr von 27 Kälbern (2013: 28 Kälber). Der Bierkonsum zur Wiesn-Halbzeit belief sich auf rund 3,2 Millionen Maß Bier (2013: 3,4 Millionen Maß). Das mäßige Biergartengeschäft machte sich bemerkbar.

 

(Wiesn-Pressestelle)