Polizeiabsperrband am Einsatzort, © Symbolfoto

Ottobrunn: 42-Jähriger soll eigenen Vater getötet haben

In Ottobrunn hat sich am Mittwochabend laut Polizeiangaben ein Mordfall ereignet. Ein 42-Jähriger soll dabei seinen eigenen Vater getötet haben. Der Tatverdächtige sitzt bereits in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird nun wegen Mordes ermittelt.

 

In Ottobrunn im Landkreis München soll ein 42-Jahre alter Mann seinen eigenen Vater getötet haben. Die Tat soll sich im Haus der Eltern des Tatverdächtigen ereignet haben, während die 73-jährige Mutter gerade abwesend war. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit aufgrund der Beschaffenheit des Tatorts und der Aussagen der Mutter davon aus, dass es sich um einen Mord handelt. Der Tatverdächtige wurde noch am Mittwochabend festgenommen.

 

Wie die Münchner Mordkomission heute bekannt gab, ermittle sie gegen den 42-Jährigen, weil er mit massiver stumpfer Gewalt den 76-Jährigen erschlagen haben soll. Ob, bzw., welches Tatwerkzeug der Mann dabei verwendet hat, muss noch im Rahmen der Ermittlungen geklärt werden. Dazu warten die Ermittler Ergebnisse einer rechtsmedizinischen Untersuchung ab. Nach einer psychatrischen Begutachtung, will die Münchner Staatsanwaltschaft entscheiden, ob der Tatverdächtige in Untersuchungshaft kommt oder möglicherweise in einer psychatrischen Klinik untergebracht werden soll.

 

Kurz nach der Tötung des Vaters habe die Mutter den Tatort betreten. Dabei soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Tatverdächtigem und seiner Mutter gekommen sein. Hierbei zog sich die 73-Jährige einen Armbruch zu. Wie genau es dazu kam, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Auch wird noch zu klären sein, wie ein Brand, der am Mittwochmorgen in der Wohnung des Beschuldigten ausgebrochen war, mit der Tat in Verbindung steht.