Sternenhimmel — © Foto: TOJE-Photografie
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Perseiden: Hunderte Sternschnuppen am Himmel

Im August ist der Abendhimmel wieder hell erleuchtet und es gibt viele Sternschnuppen zu sehen. Am Sonntag (12. August) erreichen die sogenannten Perseiden ihren Höhepunkt. Bei guter Sicht kann man dann die wohl spektakulärste Sternschnuppennacht des Jahres beobachten. 

 

Der Traummonat für die Sternen-Liebhaber ist gekommen. In der Sternschnuppenacht des Jahres vom 12. auf den 13 August können Jung und Alt eine Menge Wünsche in den Himmel rufen. Bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde erhellen bei passendem Wetter und guter Sicht den Abendhimmel. Vor allem gegen 2 bis 4 Uhr lohnt sich ein Blick nach oben.

 

Nach Expertenmeinung hat man die beste Chance, die sogenannten Perseiden zu entdecken, wenn man in einer dunklen Umgebung in Blickrichtung Osten schaut. Doch es ist nicht zwingend nötig, eine bestimmte Richtung anzuvisieren, die Sternschnuppen sind auf dem gesamten Firmament zu entdecken.

 

Perseiden sind ein Meteorenschauer, die jedes Jahr in der ersten Augusthälfte auftauchen. Um den 12. August herum erreicht der der Sternschnuppenschwarm dann sein Maximum. Diese Leuchterscheinungen am Nachthimmel entstehen durch winzige Staubteilchen, die in die Erdatmosphäre eintreten.

 

Die Perseiden sind der bekannteste Meteorstrom – sie gehen auf den Kometen 109P/Swift-Tuttle zurück, dessen Bahn die Erde alljährlich kreuzt. Eine abgelöste Staubspur des Kometen sorgt letzten Endes für den Effekt der Sternschnuppen. Aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeiten verdampfen die Staubteilchen etwa 80 Kilometer über dem Erdboden.

 

Im Volksmund werden die Perseiden auch Tränen des Laurentius genannt: Am 10. August des Jahres 258 wurde der Märtyrer Laurentius auf einem glühenden Rost hingerichtet. Da das Erscheinen des Schauers mit dem christlichen Fest des Märtyrers zusammenfällt, werden die fallenden Himmelskörper seither als Tränen bezeichnet.

 

Ein Teleskop ist für die Beobachtung nicht nötig, dafür sind die Meteore viel zu flüchtig. Lediglich sehr helle Exemplare hinterlassen oft mehrere Sekunden Spuren, die ggf. mit einem Fernglas betrachtet werden können.

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