Peter Altmaier plaudert mit „Astro-Alex“ in Oberpfaffenhofen über Raumfahrt

„Astro-Alex“ spricht mit seinem obersten Chef: Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Der ist eigens zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen angereist – zu einem Live Call zur Internationalen Raumstation ISS.

 

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat mit dem Astronauten Alexander Gerst in einer Live-Schalte über die Zukunft der Raumfahrt diskutiert. „Ich hoffe, es geht Ihnen gut auf der ISS und Sie können ihre Arbeit voranbringen“, sagte Altmaier bei dem Kontakt aus dem Columbus-Kontrollzentrum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen im oberbayerischen Weßling zur Internationalen Raumstation ISS. Wenn Gerst zurück auf der Erde sei, solle er jungen Menschen von seiner Arbeit berichten, um sie für die Raumfahrt zu begeistern, so Altmaier.

 

Der Minister kündigte an, die Raumfahrt in Deutschland weiter intensiv fördern zu wollen. Bis Ende September oder Anfang Oktober werde er ein Thesenpapier zur Weiterentwicklung der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie vorstellen. Schon im Haushalt 2018 seien gut 80 Millionen Euro zusätzlich für die Raumfahrt bereitgestellt worden. „Wir werden auch in Zukunft mehr Geld für diesen wichtigen Bereich zur Verfügung stellen müssen.“

 

Er sei überzeugt, dass die Zahl der Arbeitsplätze in dem Bereich bis Ende des nächsten Jahrzehnts verdoppelt werden könne. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber es bedeutet, dass wir Hochtechnologiearbeitsplätze in Deutschland erhalten und weiter schaffen.“ Die künftige Raumfahrtstrategie müsse mit den europäischen Partnern entwickelt werden.

 

Gerst erläuterte dem Minister einige der nächsten technologischen Entwicklungen an Bord der ISS – und sprach auch über das Essen, das nach Gersts früheren Erfahrungen über sechs Monate im All manchmal fad werden kann.

 

dpa