Petition gegen die Bundesjugendspiele. Sollen sie wirklich abgeschafft werden?, © Petition gegen die Bundesjugendspiele. Sollen sie wirklich abgeschafft werden?

Petition gegen Bundesjugendspiele: Sollen sie abgeschafft werden?

Der Tweet von „Mama arbeitet“ bringt eine Diskussion über die Bundesjugendspiele ins Rollen. Mittlerweile hat die Mutter eine Petition gegen die Veranstaltungen gestartet und schon zahlreiche Unterstützer gefunden. 

 

Laufen, springen, werfen – Einmal im Jahr dürfen/müssen deutsche Schüler an den Bundesjugendspielen teilnehmen, während Mathe- und Deutschlehrer sich in Turnhosen quetschen müssen und die obligatorische Stoppuhr immer parat haben. Die Schüler dagegen messen sich in der Leichtathletik. Am Ende bekommen alle Schüler eine Urkunde.

 

Wer besonders erfolgreich war, bekommt eine Ehrenurkunde, mit der gedruckten Unterschrift des Bundespräsidenten. Schüler, die nicht ganz so sportlich sind, dürfen sich immerhin noch über eine Siegerurkunde freuen. Und dann gibt es natürlich noch die Teilnehmerurkunden.

 

Und genau diese sind jetzt der Grund für einen deutschlandweiten Aufschrei.  „Mama arbeitet“ bringt die Diskussion mit ihrem Tweet ins Rollen: „Heulender Sohn kommt mit „Teilnehmerurkunde“ von den Bundesjugendspielen heim. Erwäge Petition zur Abschaffung selbiger. Ernsthaft.“

 

  Diese Petition hat sie mittlerweile gestartet und schon zahlreiche Anhänger gefunden. Die Reaktionen auf ihre Idee, fallen dagegen ganz unterschiedlich aus. Von Unterstützung, über Verständnis bis hin zu deutlicher Kritik – die Reaktionen auf Twitter sind vielseitig.  

 

 

 

   

 

 

Doch würde eine Abschaffung das Selbstvertrauen der Schüler wirklich stärken oder würden die Kinder dadurch lediglich verweichlichen und nicht auf die Arbeitswelt vorbereitet werden? Die Antwort bleibt wohl jedem Elternteil selbst überlassen.