Beate Zschäpe und ihre drei Anwälte im Gericht, © Anwälte von Beate Zschäpe beantragen erneut Entlassung

Plädoyer von Zschäpe-Verteidigern auf kommende Woche verschoben

Wieder eine Woche Verzögerung im NSU-Prozess: Weil einer der beiden Vertrauensanwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe in dieser Woche fehlt, sollen die Verteidiger-Plädoyers nun erst kommende Woche beginnen.

 

Das gab der Vorsitzende Richter Manfred Götzl am Dienstag vor dem Münchner Oberlandesgericht bekannt. Sollte es keine neuen juristischen Auseinandersetzungen geben, soll dann aber endgültig die letzte Etappe in dem Mammutverfahren starten.

 

Mehrere Befangenheitsanträge von Mitangeklagten und juristischer Streit hatten den Beginn der Verteidiger-Plädoyers in den vergangenen Wochen immer weiter verzögert. Zuletzt scheiterte der mutmaßliche Terrorhelfer André E. mit Befangenheitsanträgen gegen das Gericht. Am Dienstag fehlte dann Zschäpes Anwalt Hermann Borchert wegen eines «familiären Notfalls». Und auch am Mittwoch werde er fehlen, hieß es.

dpa