Sterne am Nachthimmel

Planetarium im Deutschen Museum in München wieder geöffnet

Nach rund zweijähriger Bauzeit ist es soweit: Das Planetarium des Deutschen Museums strahlt wieder. Es ist mehr als eine Wiedereröffnung – schließlich handelt es sich um ein komplett neues Planetarium an einem historischen Ort.

 

 

Die 15-Meter-Projektionskuppel ist neu, der Sternenprojektor mit modernster Glasfasertechnik ist neu – ebenso wie die sechs Digitalprojektoren, die das gesamte beobachtbare Universum in die Kuppel holen. „Wir haben hier schon das erste Projektionsplanetarium der Erde gehabt – und jetzt haben wir wieder eines der modernsten, mit dem wir unsere Kinder und Jugendlichen für Astronomie begeistern können“, sagt Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums.

In einer sehr klaren Nacht könnte man theoretisch von München aus mehr als 3500 Himmelskörper sehen. Aber nur, wenn es München nicht gäbe – und keine Zivilisation. Denn Luft- und Lichtverschmutzung verhindern einen optimalen Blick in den Sternenhimmel. Im Planetarium dagegen können sich die Besucher nicht nur einen perfekten Münchner Nachthimmel ansehen, sondern auch den Himmel über jedem beliebigen Punkt der Erde. Oder so, wie er um Christi Geburt ausgesehen hat – oder wie er in 1000 Jahren aussieht. Dafür sorgt ein hochmoderne Lichtfaser-Sternenprojektor mit LED-Lichtquellen und rund 7300 Glasfasern.

 

Seit 1. März ist das Planetarium erstmals wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Zunächst wird es täglich zwei Veranstaltungen geben – um 10 und 14 Uhr, für jeweils bis zu 160 Besucher – so viele Plätze hat das Planetarium. Eintritt: 2 Euro, zusätzlich zum Museumseintritt. Eigentlich nicht viel Geld für eine Reise ans Ende des Universums