Die Polizei mit Pferden und Einsatzfahrzeugen auf dem Chiemsee Summer  Festival unterwegs, © Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Polizei lobt Festival Besucher des Chiemsee Summer

Die vorläufige Bilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hätte kaum besser sein können. Auch nach fünf Festivaltagen mit bis zu 27.000 Besuchern gab es keine größeren Zwischenfälle.

 

Rund 100 Polizeibeamtinnen und Beamte sorgten während des Festivals sowohl auf dem Gelände als auch  im Außenbereich und auf Anfahrtswegen für Sicherheit. Darunter waren, neben vielen Beamten der umliegenden Dienststellen, Bereitschaftspolizisten, Jugendbeamte, Hundeführer und auch Polizeireiter. Am Bahnhof Übersee wurden zusätzlich auch Bundespolizisten eingesetzt.

 

 

Verkehrssituation entschärft

Die Anreise der Festivalbesucher verlief dieses Jahr mit nur minimalen Behinderungen. Grund dafür waren unter anderem die gesenkten Besucherzahlen und eine leicht geänderte Verkehrsführung mit einem überarbeiteten Parkplatzkonzept.

 

 

Rauschgiftkontrollen schon auf Anfahrtswegen

Noch vor Beginn des Festival gab es auf den Anfahrtswegen zahlreiche Rauschgiftkontrollen. Gemeinsam mit den Kontrollen auf dem Festivalgelände wurde de Polizei in rund 130 Fällen fündig. Überwiegend wurden dabei kleinere Mengen Marihuana sichergestellt, aber auch Chrystal Speed konnte sichergestellt werden. Die größte Einzelmenge, die der Polizei ins Netz ging, waren 113 Gramm Marihuana.

 

Hier sehen Sie einen Beitrag zum Chiemsee-Summer Festival:

 

Besonderheit Chiemsee-Summer: Jugendschutz

Das bundesweit anerkannte Jugendschutzkonzept beim Festival Chiemsee-Summer, ging auch diesese Jahr wieder auf. 20 Jugendliche wurden durch die polizeilichen Jugendbeamten in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Traunsteiner Amtes für Kinder, Jugendliche und Familie betreut.

 

 

Profis am Werk: Taschendiebe unterwegs

Zu Diebstählen auf niedrigem Niveau war es bereits in den Vorjahren gekommen. Auch dieses Jahr kamen wieder manche Wertgegenstände aus unbeaufsichtigten Zelten abhanden. Neu war in diesem Jahr jedoch das Auftreten offensichtlich professioneller Taschendiebe am ersten Festivaltag. 15 Anzeigen wurden über die Veranstaltungstage hinweg bei der Polizei erstattet, sie bezogen sich fast alle auf einen Tatzeitraum am späteren Mittwochabend. Teilweise wurde Jacken aufgeschnitten, um an darunter verborgene Geldbeutel oder Handys zu gelangen. In der Folge wies der Veranstalter über seine Festivalmedien auf die Problematik hin und auch die Polizeipräsenz im Bühnenbereich wurde erhöht. Weitere derart professionell ausgeführte Fälle waren an den Folgetagen nicht mehr zu verzeichnen.

 

 

Peace, Love and Rock’n’Roll

Polizei-Einsatzleiter Rainer Wolf sagte im Anschluss an das Festival: „Ein Lob an die vielen jungen Leute, die gut gelaunt und sehr friedlich an diesem Festival teilnehmen. Mein bisheriges Resümee ist positiv, auch da die Zusammenarbeit mit den weiteren beteiligten Stellen sehr gut funktioniert und somit ein hoher Sicherheitsstandart gewährleistet werden konnte.”