Polizei München befragt Anwohner am Olympia-Einkaufszentrum

Bei ihren Ermittlungen zur Aufklärung des Amoklaufs am Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) hat die Polizei mit der Befragung der Anwohner begonnen.

 

 

Es sei vorgesehen, in den nächsten Tagen die Mitglieder von bis zu 1000 Haushalten in der Umgebung des Tatorts zu befragen, sagte Ludwig Waldinger vom bayerischen Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag und bestätigte damit Medienberichte. Ziel der Befragung sei es, den genauen zeitlichen Ablauf der Tat zu rekonstruieren.

„Wir möchten herausfinden, wo sich der Täter zwischen dem Verlassen des OEZ-Parkdecks und dem Aufgreifen durch die Polizei aufgehalten hat“, sagte Waldinger. Hinweise über Personen, die dem Täter möglicherweise Unterschlupf gewährt haben könnten, gibt es bisher nicht. Bei der Befragungsaktion sind 30 Beamte im Einsatz. Anwohner, die nicht angetroffen werden, erhalten eine Nachricht mit Bitte um Kontaktaufnahme.

Bei seinem Amoklauf hatte der 18 Jahre alte Täter am 22. Juli beim Olympia-Einkaufszentrum in München neun Menschen erschossen. Anschließend richtete er sich selbst.

 

Fünf Tage nach dem Amoklauf: So ist die Lage am OEZ

Fünf Tage sind mittlerweile seit dem schlimmen Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum vergangen. Doch von Normalität kann noch lange nicht die Rede sein. Anja Pross, Andrea Bohse und Lukas Strickner berichteten.

 

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lus