Polizeibericht der Demos am Montag: 350 Bagida-Teilnehmer werden von 600 Gegnern begleitet

Wegen der Demos am Montag war die Münchner Polizei mit rund 600 Beamten im Einsatz. Die Teilnehmerzahlen sind deutlich gesunken, es gab eine Festnahme.

 

Am 09.02.2015 waren im Münchner Stadtgebiet abends drei Versammlungen angemeldet, von denen eine die Verbreitung des Islams in Deutschland thematisierte (BAGIDA) und die anderen beiden unter dem Motto „Initiative gegen BAGIDA“ und „Für ein friedliches Miteinander“ eine konträre Position einnahmen. Letztere wurde im Laufe des Tages abgesagt.

 

Um 17.27 Uhr begann am Sendlinger-Tor-Platz die stationäre Versammlung „Initiative gegen BAGIDA“ mit 17 Teilnehmern. Sie war um 17.54 Uhr bereits wieder beendet. Die inzwischen 18 Teilnehmer begaben sich im Anschluss zur Veranstaltung am Goetheplatz.
Um 19.06 Uhr begann am Goetheplatz die Versammlung der „BAGIDA“. Ca. 350 Teilnehmer gingen nach einer Auftaktkundgebung gegen 19:30 Uhr über die Lindwurmstraße zur Poccistraße, wo die Schlusskundgebung stattfand.

 

Als sich die Versammlung in Bewegung setzen wollte, hatte sich eine Person vor das Führungsfahrzeug gelegt, um die sich fortbewegende Versammlung aufzuhalten. Um den weiteren störungsfreien Verlauf der Veranstaltung gewährleisten zu können, musste sie durch Einsatzkräfte entfernt werden.
Der Demonstrationszug wurde von bis zu 600 Gegnern begleitet. Um 20.29 Uhr war die Versammlung beendet. Es kam zu einer Festnahme wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (FDJ-Fahne).

 

Der Straßen- und Schienenverkehr musste während der Versammlungen im Bereich Goetheplatz und Lindwurmstraße teilweise gesperrt und umgeleitet werden. Die Münchner Polizei war mit ca. 600 Beamten im Einsatz. Der Einsatzleiter, Leitender Polizeidirektor Günter Süßbrich, war mit dem Verlauf der Veranstaltungen insgesamt zufrieden.

(Polizeibericht)

 

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  • Bürgerhorst

    München ist nicht bunt. München ist blauäugig.

  • München ist bunt – was für eine peinliche, inhaltsleere Aussage. Ist mit „bunt“ gemeint, dass alle Frauen in schwarzen Burkas rumlaufen sollen und die Männer in weißen Kaftanen? Oder könnte mit „bunt“ die Meinungsvielfalt gemeint sein? Dann gehören zu einem „Bunten“ München eindeutig auch konservative und patriotische Menschen, die keinen Asylmissbrauch und keine Islamisierung wollen.

    Übrigens: Wenn man alle Farben vermischt, kommt ein braun-grauer Matsch heraus, aber kein Regenbogen.

  • Pro libertate et patria

    Am gewalttätigen Verhalten der Linksextremisten sieht man wunderbar, wer hier die eigentlichen Faschisten sind.
    Und noch etwas zu den infantilen „München ist bunt“-Anhägern: Eure Aussagen von „Rassismus“ und „braunes Gedankengut“ sind an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Würdet ihr nicht die ganze Zeit wie wilde Affen blöken und pfeifen, hättet ihr gehört, was die BAGIDA-Leute wirklich zu sagen haben. Macht euch einfach die Mühe und schaut euch die Videos von den Reden der BAGIDAs an. Sie sind auf Youtube zu finden.

    Als vernunftbegabter Mensch urteilend bleibt nur der Eindruck: 1:0 für BAGDIA

  • Waldläufer

    Die Polizei war dermaßen diszipliniert und de-eskalierend, daß meine Wertschätzung für sie bei den bagida-Demos steil nach oben ging. Statt immer zu kritisieren muß jetzt mal ein dickes Lob her.