Polizisten retten Mann aus Auermühlbach – Hilfe kommt jedoch zu spät

Nach der Rettung des 67-jährigen Rentners aus dem Auermühlbach am Mittwochabend erlag der Mann nun seinen Verletzungen.

 

Am Mittwoch, gegen 18.30 Uhr, verständigte eine 50-jährige Münchnerin den Polizeinotruf 110. Sie gab an, dass auf Höhe der Lohstraße ein älterer Mann mit dem Gesicht nach unten im Auermühlbach trieb. Zwei Polizeistreifen der Polizeiinspektion 21 (Au) und Polizeiinspektion 23 (Giesing) fuhren zum Einsatzort.

 

Drei Polizeibeamte ziehen Rentner aus Auermühlbah

 

Die Polizisten sahen im Auermühlbach auf Höhe der Dollmannstraße einen Mann in Bauchlage flussabwärts treiben. Drei Polizeibeamte konnten den Mann aus dem Auermühlbach retten, in dem eine starke und gefährliche Strömung herrschte. Zwei Polizisten, die gleichzeitig ausgebildete Rettungssanitäter sind, begannen sofort mit der Reanimation und führten die
Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen eines Notarztes durch.

 

Ärzte können dem Mann nicht mehr helfen

 

Der Mann wurde anschließend in einem Münchner Klinikum auf der Intensivstation behandelt. Wie die Polizei heute mitteilte, kam für den 67-Jährigen jedoch jede Hilfe zu spät. Er hat den Badeunfall nicht überlebt. Wie der Rentner in den Auermühlbach gelangt ist, konnte noch nicht abschließend ermittelt werden.

mhz/Polizeipräsidium München