Gerhard Poschner im Interview., © Gerhard Poschner im Interview.

Poschner kündigt beim TSV 1860

München – Gerhard Poschner hat seinen Vertrag als Sportdirektor beim TSV 1860 außerordentlich fristlos gekündigt. In einem Brief an die Medien erklärt er seine Kündigung des laufenden Vertrags.

 

Gerhard Poschner hat seine Tätigkeiten als Sportdirektor bei den Löwen an den Nagel gehängt. Die Fans erreicht eine Nachricht über seine Kündigung. Poschner habe nach eigenen Angaben „endgültig die Gewissheit erlangt, dass seine Bemühungen letztlich ohne jede Chance auf Erfolg sein werden.“ Die Gründe für seine Kündigung seien der Geschäftsleitung bekannt.

 

 

Das Schreiben von Gerhard Poschner im Wortlaut

 

Liebe Medienvertreter,

 

nachstehend darf ich Sie informieren, dass ich  meinen Vertrag mit dem TSV 1860 außerordentlich fristlos gekündigt habe. Die Gründe sind der Geschäftsleitung bekannt. Ich habe aufgrund der Vorkommnisse in den letzten Wochen und der belasteten Beziehung zu der Vereinsführung, die nicht von mir zu vertreten ist, endgültig die Gewissheit erlangt, dass meine Bemühungen letztlich ohne jede Chance auf Erfolg sein werden. Viele Dinge sind vorbereitet, und müssen teilweise nur noch umgesetzt werden.

 

Ich bedauere diesen Schritt sehr, zumal ich mich immer im Sinne der Sache, jeglicher Verantwortung gestellt habe. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern, Mannschaft und Trainerteam für Ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich wünsche dem Verein, und vor allem der Mannschaft und dem Trainerteam künftig viel Glück, und jene Strukturen, die ein professionelles und erfolgsorientiertes Arbeiten ermöglichen, zum Wohle der unglaublichen Fans.

 

Mit kollegialen Grüßen

 

Gerhard Poschner München, 2015-07-30

 

 

Auch der TSV 1860 äußert sich nun wie folgt:

 

Der TSV 1860 München und Gerhard Poschner haben die Zusammenarbeit beendet. Die Aufgaben des Sportdirektors, insbesondere in Bezug auf die Kaderplanung, übernimmt bis auf Weiteres Necat Aygün.

 

„Damit ist eine Entscheidung gefallen. Wir machen jetzt einen Punkt hinter diese Angelegenheit“, erklären die beiden Löwen-Gesellschafter.

 

„Die volle Konzentration gilt jetzt unserem ersten Heimspiel gegen den SC Freiburg“, ergänzt 1860-Interimspräsident Siegfried Schneider.