Handschellen vor einem Bundespolizei-Wappen, © Symbolfoto

Prostituierter bietet Zivilpolizisten seine Dienste an

Damit hatte der junge Mann wohl nicht gerechnet: Den eindeutig falschen „Kunden“ hat sich am Mittwoch ein männlicher Prostituierter ausgesucht. Er sprach einen Polizeibeamten in Zivil an.

 

Vergangenen Mittwoch, am 12. April, war eine Streife der Polizei München in der Schillerstraße in Zivil unterwegs. Um etwa 21:00 Uhr wurde einer der zivilen Beamten von einem männlichen Prostituierten angesprochen, der dem Polizisten seine Liebesdienste anbieten wollte.

 

Der 27-Jährige fragte den Beamten, ob er für 30 Euro im Nussbaumpark „etwas Spaß“ haben wolle. Nachdem der Prostituierte sein Angebot formuliert hatte, offenbarte sich der Beamte als Polizist und nahm den 27-Jährigen fest. Weiter Recherchen und eine Überprüfung der Personalien des jungen Mannes ergaben, dass sich der Herr bereits im Februar und April dieses Jahres bei der Ausübung der verbotenen Praktik hat erwischen lassen. Auch damals war der junge Mann im Bereich  Hauptbahnhof/Ecke Schillerstraße auf der Suche nach Freiern.

 

Der Prostituierte hat keinen festen Wohnsitz, weder in München, noch anderenorts. Es ist damit zu rechnen, dass er, sobald er wieder auf freiem Fuß ist, weiter im Bahnhofsviertel seine Liebesdienste anbieten wird.  Der 27-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt, um eine weitere Ausübung der illegalen Prostitution zu unterbinden.

 

Das Bahnhofsviertel in München ist berüchtigt und leider schon seit langem Ort der Prostitution, der Drogen und der Kriminalität.

 

 

kw