Prozess gegen mutmaßlichen Polizistenmörder ausgesetzt

Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Polizistenmörder Raimund M. vor dem Augsburger Landgericht muss neu aufgerollt werden. Wie Pressesprecher Claus Pätzel am Mittwoch erklärte, ist der Starfprozess gegen den älteren der beiden Angeklagten bereits seit mehr als neun Wochen unterbrochen.
Nach Ablauf dieser Zeitspanne müsse ein Verfahren ausgesetzt werden. Grund für die Unterbrechung ist, dass der 60-Jährige wegen seiner Parkinson-Erkrankung vorübergehend für verhandlungsunfähig erklärt wurde. Der Angeklagte soll zusammen mit seinem Bruder im Oktober 2011 einen 41-jährigen Polizisten in einem Augsburger Wald erschossen haben.
Nun muss das Verfahren gegen Raimund M. von vorne beginnen. Wegen seiner Erkrankung ist jedoch noch nicht klar, ob es überhaupt dazu kommt.

rr/dpa