Justitia ist blind. Gerechtigkeit vor Gericht. , © Symbolbild

Prozess „Kreissägenmord“ geht in die nächste Runde

Die Angeklagte hat gestanden, Ende 2008 ihren damaligen Lebensgefährten beim Sexspiel mit der Kreissäge getötet zu haben. Donnerstag wird der Prozess in München fortgesetzt.

 

Der Prozess um den Mord mit einer Handkreissäge in einer Studenten-WG geht an diesem Donnerstag um 09:30 Uhr in München weiter. Möglicherweise wird es eine weitere Stellungnahme der Angeklagten geben. Die Anwältin der 32-Jährigen hatte zuletzt eine Einlassung ihrer Mandantin angekündigt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen außerdem Schriftstücke ausgewertet werden.

 

Die heute 32 Jahre alte Pädagogik-Studentin hat gestanden, ihren damaligen Lebensgefährten Ende 2008 beim Sexspiel mit der Kreissäge getötet zu haben. Als Motiv gab sie Angst vor dem Literaturstudenten an, der ihrer Ansicht nach unter einer psychischen Erkrankung litt und paranoid war.

 

 

Der Prozess war Mitte Februar vor dem Oberlandesgericht München gestartet und wird voraussichtlich noch bis Mitte Mai dauern. Nach derzeitiger Planung des Gerichts könnten am 12. Mai die Plädoyers gehalten werden.

 

dpa/as