Transporter Pegida München ausgbrannt, Brandstiftung, Riem, © Foto: Pegida München

Riem: Pegida-Transporter angezündet

In der Nacht von Ostermontag auf Dienstag ist das Auto von Pegida-München komplett ausgebrannt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

 

Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 28. auf den 29. März im Münchner Stadtteil Riem einen Mercedes-Bus angezündet, der der rechtspopulistischen Pegidagruppe gehört. Troz des raschen Einsatzes der Münchner Feuerwehr brannte das Fahrzeug komplett aus, so das Münchner Polizeipräsidium. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

 

Der Transporter war auch immer wieder bei den rechtspopulistischen Montagsdemonstrationen von Pegida im Einsatz gewesen. Zum Zeitpunkt des Brandes war das Auto in der Nähe der Wohnung eines der Hauptorganisatoren dieser Demos von Pegida geparkt. Inzwischen hat das Staatsschutzkommissariat der Münchner Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Die Münchner Pegida schreibt in einem Facebook-Post von „einem nicht für möglich gehaltenen Tiefpunkt“ in der Auseinandersetzung zwischen politischen Gegnern und dass sie sich von dieser Aktion nicht provozieren lassen, „das würde nur unseren Gegnern in die Karten spielen.“