Ein Polizeiauto im Anschnitt, © Symbolbild

Rollerfahrer mit Luftdruckmunition beschossen – Zeugen gesucht

München – Ein 51-jähriger Rollerfahrer wurde am Mittwoch auf dem Weg zur Arbeit mit Luftdruckmunition beschossen. Zum Glück schützte seine Sonnenbrille ihn vor schweren Verletzungen.

 

Am Mittwoch (27.07.2016) war ein 51-Jähriger aus dem westlichen Münchner Landkreis gegen 10:15 Uhr mit seinem Roller auf dem Mittleren Ring im Bereich der Donnersberger Brücke in Richtung Norden unterwegs. Kurz vor dem Abgang zur S-Bahnhaltestelle Donnersberger Brücke verspürte er plötzlich einen Schlag auf seiner Sonnenbrille. Bei genauer Betrachtung bemerkte er, dass das rechte Sonnenbrillenglas gebrochen war.

 

Der 51-Jährige glaubte zuerst, dass es sich um einen Steinschlag handle und fuhr weiter zur Arbeit. Als er dort angekommen war, entdeckte er jedoch in seinem Helm ein kleines Projektil. Dabei dürfte es sich um ein 4,5 mm Diabolo handeln, wie es in der Regel von Luftdruckwaffen verschossen wird.

 

Der Rollerfahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Wenn er keine Sonnenbrille getragen hätte, hätte das Geschoss genau sein rechtes Auge getroffen. Möglicherweise kam der Schuss von der Gegenfahrbahn aus einem dort fahrenden Fahrzeug.

 

Zeugenaufruf:

 

Wer hat am Mittwoch, 27.07.2016, gegen 10.15 Uhr, im Bereich der Donnersberger Brücke eine Beobachtung gemacht, die mit der Schussabgabe in Verbindung stehen könnte? Gibt es eventuell weitere Fahrzeugbenutzer, deren Fahrzeuge durch ein Luftdruckprojektil geschädigt wurden? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Polizei/jl