Mensch tippt auf sein Smartphone, © Symbolbild

Samsung präsentiert seine neuen Flaggschiffe Galaxy S7 und S7 edge auf dem MWC in Barcelona

Auf der jährlich stattfindenden Messe „Mobile World Congress“, kurz MWC, wurden auch in diesem Jahr zahlreiche Neuheiten in Barcelona vorgestellt – darunter das Samsung Galaxy S7 sowie das S7 edge.

 

Noch gar nicht lange her ist der Verkaufsstart des Vorgängers Samsung Galaxy S6, weshalb gerade jetzt die Spannung unter den Samsung-Interessenten groß war. Bereits elf Monate nach dem Erscheinen des alten Smartphone-Modells des südkoreanischen Konzerns startet am 11. März 2016 der Verkauf der neuen Version. Beide Modelle können aber bereits vorbestellt werden. Vorgestellt wurde das neuste Modell der Flaggschiff-Reihe Galaxy S am Sonntag und soll mit neuen Features begeistern.

 

Mit mehr Schwung

 

Hinsichtlich des Designs hat der Elektronikhersteller keine großen Änderungen vorgenommen. In der Optik erscheint der Glasrücken vom Samsung Galaxy S7 geschwungener als sein Vorgänger und gleichzeitig etwas dicker. Das S7 edge ist mit 5,5 Zoll größer als das S6 edge mit 5,1 Zoll.

 

Erweiterbarer Speicherplatz zugunsten der Samsung-Liebhaber

 

Was beim Galaxy S6 kritisiert wurde, ist mit dem neuen Smartphone-Modell passé. Samsung hat den Arbeitsspeicher des Galaxy S7 und S7 Edge auf 4 Gigabyte erhöht und setzt eine Speicherplatzerweiterung durch den microSD-Kartenslot obendrauf. Der interne Speicher beläuft sich in Deutschland weiterhin auf 32 Gigabyte, kann nun jedoch mit einer 200 Gigabyte-großen Speicherkarte – die aktuell größte Karte auf dem Markt – ergänzt werden. Der zusätzliche Datenspeicher wird mit der Nano-SIM-Karte in den gleichen Schlitten eingesteckt. Aufgrund des Fehlens eines weiteren Einsteckplatzes fällt die Möglichkeit einer Dual-SIM weg.

 

Mehr Leistung und Durchhaltevermögen: Exynos 8890 Chip & 3600 mAh-Batterie

 

Wie bereits bei dem Vorgängermodell hat der Hersteller  für das Samsung Galaxy S7 und S7 edge ein neues SoC (System-on-a-Chip) mit dem Namen Exynos 8890 entwickelt, das mit acht Kernen eine höhere Leistung verspricht als das Galaxy S6 mit dem Exynos 7420 und somit besonders die Gamer begeistern soll. Die Download-Datenrate beläuft sich mit dem LTE-Cat.9-Modul auf maximal 450 MBit/s. Sie kann aber aufgrund des deutschen Netzes mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300 Mbit/s nicht vollständig genutzt werden. Zur Verbesserung der Akkulaufzeit wurde die Kapazität der Batterien von 2550 und 2600 mAh auf 3000 und 3600 mAh gesteigert. Fast Charging und kabelloses Laden sind möglich, die Herausnahme des Akkus jedoch nicht.

 

Schöner, schneller, schärfer

 

Bei der Frontkamera hat sich mit 5 Megapixel in der Auflösung nichts geändert. Für die Hauptkamera jedoch hat der Konzern statt einer 16-Megapixel-Kamera eine Dual-Pixel-Kamera mit 12-Megapixel zur verbesserten Aufnahme von Fotos bei ungünstigen Lichtverhältnissen integriert. Dies wird unterstützt durch eine f/1.7-Blende. Die Dual-Pixel-Technologie hat sich der Hersteller vom Japaner Canon abgeschaut. Sie arbeitet mit zwei Fotodioden. Eine verursacht das Schärfen des Bildes, während die andere Diode parallel dazu die Bilddaten verwertet. Durch diese Technologie soll die Geschwindigkeit des Autofokus der S7-Kamera den Konkurrenten Sony Xperia Z5s von der Poleposition verdrängen.