Beschädigte Bahnunterführung nach LKW-Unfall, © Symbolbild

Schienenverkehr lahmgelegt: LKW steckt in Unterführung fest

Gestern unterschätzte ein LKW-Fahrer die Höhe seines Kühllasters. In einer Eisenbahnunterführung in der Limesstraße blieb dieser dann auf halbem Wege stecken. Der Schienenverkehr musste für geraume Zeit eingestellt werden.

 

Der Fahrer eines Kühllasters hat gestern die tatsächliche Höhe seines Wagens unterschätzt. Er war von der Altostraße kommend Richtung Süden auf die Limesstraße eingebogen. Dort fuhr dieser in eine 3,20 Meter hohe Eisenbahnunterführung. Mit schlimmen Folgen. Auf halbem Wege blieb er an der Decke der Unterführung hängen und steckte komplett fest.

 

Einsatzkräfte der Feuerwehr entließen zunächst Luft aus den Reifen, um die Höhe des Fahrzeuges zu verringern. Anschließend zogen sie den 7,5 Tonnen schweren Laster mit Hilfe eines Rüstwagens zurück ins Freie. Für den Zeitraum des Einsatzes musste der Schienenverkehr oberhalb des Geschehens komplett eingestellt werden. Erst nach der Entwarnung eines Statikers, konnte die Unterführung und der Bahnverkehr wieder freigegeben werden. Die Brücke trug keine erheblichen Schäden von der Unachtsamkeit des LKW-Fahrers. Verletzt wurde niemand, einzig an dem Laster entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden.

 

Bereits vor einigen Wochen kam es zu einem ähnlichen Vorfall in Germering, bei dem der Fahrer die Höhe seines Lasters falsch einschätzte. Weitere Informationen finden Sie hier.