Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof München, © Foto: Bundespolizei

Schläge in Gesicht und Magen: Zwei Attacken auf DB-Sicherheit

In den vergangenen Tagen ereigneten sich Vorfälle, bei der Mitarbeiter der DB-Sicherheit körperlich angegriffen wurden. Die Täter hatten in beiden Fällen Alkohol getrunken.

 

Am Mittwochabend wollten die DB-Sicherheitsleute in der S3 auf Höhe München-Laim routinemäßig die Fahrscheine der Passagiere kontrollieren. Ein 25-Jähriger war ohne gültiges Ticket unterwegs. Nachdem er versuchte zu flüchten, wurde er von den Kontrolleuren festgehalten.

 

Die Situation endete in einem Handgemenge, bei der der Schwarzfahrer der 26-Jährigen Sicherheitsmitarbeiterin zwei Mal mit der Faust ins Gesicht schlug. Darüber hinaus beschimpfte er beide Kontrolleure lautstark. Die Bundespolizei nahm den Schläger an der Hackerbrücke in Empfang. Der Mann musste die Beamten aufs Revier begleiten. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,14 Promille.

 

Einige Stunden später, am Donnerstagmorgen, wurden zwei weitere DB-Sicherheitsleute zum Opfer eines Angriffs. Ihnen war am S-Bahngleis am Stachus ein junger Mann aufgefallen, der auf einer Bank eingeschlafen war.

 

Sie weckten den 23-jährigen Gräfelfinger auf. Dieser schreckte auf und schlug dem 21-jährigen Kontrolleur zwei Mal in den Magen. Aufgrund starker Schmerzen musste er seinen Dienst danach abbrechen.

 

Auch hier war die Bundespolizei rasch zur Stelle, um sich des Mannes anzunehmen. Auf der Wache verständigten die Beamten seine Mutter. Auch er musste einen Alkoholtest durchführen – er hatte 2,2 Promille. Nachdem die Personalien aufgenommen waren, durfte der Gräfelfinger das Polizeirevier verlassen.

 

Beide Männer erwartet nun ein Verfahren wegen Körperverletzung.

 

ph