Faustschlag , © Symbolfoto

Schlag ins Gesicht – so endet Streit um Parkverbot

Ein harmloses Wortgefecht über ein Parkverbot endet mit einem Schlag ins Gesicht. Ein Münchner verletzt einen Tatooladen-Besitzer so sehr, dass dieser in der Augenklinik behandelt werden muss. Der Mann wurde von der Polizei verhaftet.

 

 

Am vergangenen Samstagvormittag, gegen 11.55 Uhr, hat ein 27-jähriger Mann seinen Omnibus verbotswidrig vor einem Tattoostudio in der Agnes-Bernauer-Straße geparkt.

 

Der Ladenbesitzer ist darauf aufmerksam geworden und wollte mittels eines Zettels den 27-Jährigen darauf hinweisen, dass dort Parkverbot ist.
Als der 38-jährige Münchner den Zettel am Bus anbringen wollte, kam es zu einem Streit.Während des Streites hat der 27-jährige Omnibus-Besitzer dem Ladeninhaber mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

 

Dabei zerbrach die Sonnenbrille des 38-Jährigen und zerschnitt das linke Auge. Der Münchner wurde sofort in die Augenklinik gebracht und dort versorgt.
Der 27-jährige Mann konnte noch vor Ort festgenommen werden. Aufgrund der Schwere der Tat wurde der Kriminaldauerdienst zur Sachbearbeitung an den Tatort gerufen.
Der Kraftfahrer wurde am Sonntag, den 18.06.2017 dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

 

Dieser erließ einen Haftbefehl.

 

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 25 (Gewaltdelikte) geführt.

 

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