Rettungswagen im Einsatz, © Rettungswagen im Einsatz - Symbolbild

Schlauchbootfahrer wird von Holzstab aufgespießt

Was eine lustige Bootsfahrt auf der Würm hätte werden sollen, endete mit einem schockierenden Unfall, der einen Krankenhaus-Aufenthalt forderte: ein 23-Jähriger wird unter einer Brücke von einem Holzstab aufgespießt und verletzt sich schwer.

 

Vergangenen Donnerstagmittag, am 25. Mai  wollten drei Münchner Studenten (23, 23 und 25 Jahre) gegen 13 Uhr eine Tour auf der Würm in Planegg mit einem Schlauchboot machen. Sie ließen sich mit der Strömung in Richtung Norden treiben. Alle drei waren mit Holzspießen ausgstattet, um sich bei der Fahrt vom Ufer abstützen zu können.

 

Während der Unterquerung einer Brücke kam es zum Unglück: die drei Männer mussten sich wegen des hohen Wasserpegels flach hinlegen, um unter der Brücke an der Germeringer Straße durchzufahren. (Durchfahrtshöhe: 52 cm)

 

 

Als der 23-Jähriger das vordere Ende seines Stocks aus Unachtsamkeit ein Stückchen über dem erhöhten Bug liegen ließ, verletzte er sich schwer. Denn der Holzstab verkeilte sich zwischen der Brücke und der Brust des Betroffenen. Dadurch bohrte sich die Spitze des Stabes in die Brust des 23-Jährigen, was aufgrund der Strömung des Flusses verstärkt wurde.

 

Erst nachdem sich das Schlauchboot drehte, konnten die beiden anderen Männer den Holzstab lösen und anschließend das nächsliegende Ufer ansteuern. Sofort wurde der Rettungsdienst gerufen und der 23-Jährige kam schwer verletzt in ein Münchner Kranknehaus, wo er stationär behandlet werden musste.

 

fb