Kranke Frau, © Symbolfoto

Schnupfenwetter: Mit dem Herbst kommt die Erkältungs-Saison

Tagsüber ist es regnerisch und kühl, nachts gibt es oft schon Bodenfrost. Da sind Erkältungen fast schon vorprogrammiert. Doch wie hält man sich am besten gesund? Mit vorbeugen!

 

Halsschmerzen, eine verstopfte Nase und vielleicht auch noch Fieber. Besonders, wenn es draußen wieder ungemütlich wird, erkälten wir uns schnell, denn die Tröpfcheninfektion ist schuld. Mit bis zu 160 km/h können Viren beim Niesen aus Mund und Nase geschleudert werden – sie fliegen dabei bis zu vier Meter weit. Kein Wunder, dass wir uns im überfüllten Bus, in der Tram oder im Wartezimmer beim Arzt besonders häufig anstecken.

 

Um aber gar nicht erst krank zu werden, gibt es ein paar einfache Tipps, wie man sich effektiv vor den Erkältungsviren schützen kann:

 

  • „Zieh dich warm an, sonst wirst du krank“ – wer hat diesen Satz nicht schon mehrfach von Mama oder Oma gehört? Und es ist tatsächlich etwas dran. Denn wenn der Körper Unterkühlung registriert, verengen sich die Blutgefäße und das Blut fließt aus den Extremitäten vermehrt zur Körpermitte. Das heißt, dass auch die Durchblutung der Nasenschleimhäute verringert wird. Eine verminderte Durchblutung heißt aber weniger Wärme, weniger Feuchtigkeit und eine größere Angriffsfläche für Viren.

 

  • Trinken, trinken, trinken! Im Winter ist unser Durstempfinden verringert, doch die Luft draußen ist kalt und trocken und drinnen ist sie aufgrund von Heizung und fehlendem Lüften ebenfalls häufig trocken. Um Viren schnell abtransportieren zu können, müssen die Schleimhäute aber gut befeuchtet sein. Deshalb ist es wichtig, täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Am besten Wasser, Fruchtschorlen oder ungesüßte Tees.

 

  •  Damit das Immunsystem gut gestärkt ist, sollte man für eine ausreichende Vitamin- und Nährstoff-Aufnahme sorgen. Frei nach dem Motto „An appel a day keeps the doctor away!“. Wenig Fastfood, dafür viel frisches Obst und Gemüse und die Erkältung hat keine Chance. Und wenn es einen doch erwischt hat, dann hilft eine selbstgekochte Hühnerbrühe: Die Suppe blockiert bestimmte weiße Blutkörperchen im Organismus, die für Entzündungsprozesse mitverantwortlich sind.  Außerdem enthält die Brühe größere Mengen Zink und das ist maßgeblich an der Zellbildung beteiligt – also auch an der Bildung von Schleimhäuten. Die wiederum sind wichtig bei der Abwehr von Krankheitserregern wie Erkältungsviren.

 

  • Bewegung und ausreichend Schlaf sind die idealen Immunsystem-Booster. Wer hingegen Stress, Trauer oder Sorgen hat und statt im Fitnessstudio lieber als Couchpotato seinen Feierabend verbringt, der schwächt die Abwehr und macht es Viren leichter anzugreifen.

 

  • Erwachsene Menschen erwischt der grippale Infekt durchschnittlich zwei bis vier Mal pro Jahr, Kinder sogar bis zu zehn Mal. Erhöhte Hygiene-Maßnahme schmälern das Risiko zu erkranken. Am besten wäscht man sich mehrfach am Tag die Hände, vermeidet es, anderen sehr nahe zu kommen und insbesondere die Hände zu schütteln, außerdem sollte man vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen. Schon ein einfaches Kratzen an der Nase oder am Auge kann Krankheitserreger übertragen.

 

bn