Maxi Kastner - Stürmer des EHC Red Bull München, © GEPA pictures: Matthias Mandl

Schock vor dem Finale: EHC Red Bull München ohne Stürmer Maximilian Kastner im Playoff-Finale

Der EHC Red Bull München muss im Finale der Deutschen Eishockey Liga – DEL – auf Maximilian Kastner verzichten. Der Stürmer zog sich am vergangenen Sonntag in Spiel 6 der Halbfinalserie in Augsburg eine Verletzung an der Hand zu und muss operiert werden. Bereits beim entscheidenden Sieg des aktuellen deutschen Meisters in Spiel 7 am Dienstagabend konnte der 26-Jährige nicht mitspielen.

Maxi Kastner, der in dieser DEL-Saison in 49 Partien 14 Tore erzielte und 20 weitere vorbereitete, verpasste bereits im Februar das Champions-League-Finale in Göteborg verletzungsbedingt. Kastner feierte 2014 sein Debüt für den EHC Red Bull München und stand seither 220 Mal für die Red Bulls in der DEL auf dem Eis. Dabei gelangen ihm 37 Tore und 49 Assists.

Neben Kastner müssen die Münchner auch weiterhin auf die Langzeitverletzten Jason Jaffray und Konrad Abeltshauser verzichten. Maximilian Daubner muss sich nach einer Unterkörperverletzung, die er sich am Dienstagabend gegen Augsburg zugezogen hat, weiteren Untersuchungen unterziehen, die Ergebnisse stehen noch aus.

 

EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther, © GEPA pictures: Mathias Mandl

 

München besiegt Augsburg und trifft im DEL-Traumfinale auf Mannheim

Der EHC Red Bull München steht im Endspiel um die Eishockey-Meisterschaft – dort wartet Mannheim zum Gigantenduell. In einer historisch langen Playoff-Serie wehrte der Titelverteidiger den Angriff von Augsburg ab und brachte die Panther um den Außenseiter-Coup. Im längsten Playoff-Duell der Deutschen Eishockey Liga hat sich Red Bull München zum Sieg gekämpft und das Traumfinale gegen die Adler Mannheim perfekt gemacht. Der Titelverteidiger bezwang starke Augsburger Panther am Dienstag im entscheidenden siebten Halbfinalspiel mit 2:0 und wahrte die Chance auf den vierten Meistererfolg in Serie. Vor 6.142 Zuschauern sorgten Mads Christensen und Patrick Hager mit ihren Toren für den verdienten Erfolg der Münchner. Mit insgesamt 504:46 Minuten war die Serie, die zweimal in eine dreimalige Verlängerung gegangen war, dennoch die längste in der Playoff-Geschichte der DEL. Den tapferen Augsburgern blieb ein Happy End verwehrt, als Belohnung einer famosen Saison steht aber die Teilnahme an der Champions League im Herbst.

Spiel 7 zwischen dem EHC Red Bull München und Augsburg, © GEPA pictures: Matthias Mandl

 

Finale zwischen besten Teams der Hauptrunde

Von Donnerstag an kommt es zum finalen Kräftemessen der zwei Top-Teams der Saison. Während die Adler Mannheim ein klares 4:0 gegen Köln feierten und seit einer Woche Kraft für das Finale sammeln konnten, hatte München in fast achteinhalb Playoff-Stunden Schwerstarbeit zu verrichten. Das bewiesen München und Augsburg, die sich wie schon in den ersten sechs Duellen mit höchster Intensität duellierten.

Das erste Spiel der „Best-of-Seven“-Serie wird am Donnerstag, 18. April, um 19.30 Uhr ausgetragen. Das erste Heimspiel der Finalserie wird am Samstag, 20. April, um 20.00 Uhr angepfiffen.