Feuerwehrauto im Einsatz

Schwabing: Fliegerbombe entschärft

Die Fliegerbombe in Schwabing ist am späten Abend erfolgreich entschärft worden. Nach Angaben der Polizei konnte der 125 Kilogramm schwere Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg relativ problemlos entschärft werden.

 

Alle Sperrungen sind nun wieder aufgehoben, die Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren, die Straßen (unter anderem Rümannstraße, Isoldenstraße und Wartburgplatz, Eisenacher Straße, König-Marke-Straße, Tristanstraße, Heckscherstraße. Leopoldstraße, Parzivalstraße und Parzivalplatz)  sind für den Verkehr wieder freigegeben.

 

 

Um kurz nach 20 Uhr begann die heiße Phase. Bis dahin hatten die Einsatzkräfte rund 2.000 Personen aus dem betroffenen Bereich evakuieren müssen. Die entscheidenden Straßensperrungen wurden nun von der Polizei vorgenommen und der Entschärfer konnte mit seinem heiklen Job beginnen. Nach dem ersten Augenschein war bei dieser Bombe der Aufprallzünder aber in einem passablen Zustand, so dass er mehr oder weniger problemlos von den Experten vom Sprengkörper entfernt werden konnte. Eine vorübergehende Notunterkunft für betroffenen Anwohner wurden im Sophie-Scholl-Gymnasium und im Willi-Graf-Gymnasium eingerichtet.

 

20:38 Uhr – Entwarnung

 

Um 20:38 Uhr hat die Polizei Entwarnung gegeben. Die Bombe konnte erfolgreich entschärft werden. Nun dürfen alle Anwohner wieder in ihr Heim und den Feierabend genießen. Der Rest der Bombe wird nun abtransportiert und der Sprengstoff dann auf einem Spezialgelände unschädlich gemacht. Die Polizei war mit rund 200 Beamten, Berufs- und Freiwillige Feuerwehr mit etwa 70 Einsatzkräften vor Ort.

 

Bagger stößt auf Blindgänger

 

Gegen 14 Uhr war ein Baggerfahrer bei Aushubarbeiten auf einer Baustelle an der Ecke Tristanstraße und König-Marke-Straße auf den Blindgänger gestoßen. Gegen 18 Uhr hatten Feuerwehr und Polizei dann begonnen, im Umkreis von 200 Metern alle Anwohner zu evakuieren. Betroffen war dabei auch der Trakt des Städtischen Klinikums Schwabing, der zur Isoldenstraße gerichtet ist. Hier mussten einige Patienten kurzfristig verlegt werden.

Die Münchner Polizei hatte den Einsatz auch über ihre Twitter-Seite begleitet und regelmäßige Angaben zu den Sperrungen veröffentlicht.

mh