Sechsstelliger Schaden durch gefälschte Monatskarten

Ein 42-jähriger Münchner muss sich wegen Fälschung von MVV-Monatsmarken vor Münchner Landgericht verantworten. Dem MVV sind Einnahmen in sechsstelliger Höhe entgangen.

 

Er soll im großen Stil Monatskarten des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) gefälscht und verkauft haben: Von Dienstag (9.00 Uhr) an steht ein 42-Jähriger vor dem Münchner Landgericht. Laut Anklage hatte er sich Originalfahrkartenrollen beschafft, sie bedruckt und die «IsarCards» auf den Markt gebracht. Von September 2010 bisMai 2011 habe der Mann monatlich bis zu 1300 Falsifikate im Nennwert von 54 bis 153 Euro pro Karte produziert.

 

Schaden in sechsstelliger Höhe

 

Dem MVV seien dadurch Einnahmen in sechsstelliger Höhe entgangen, so die Staatsanwaltschaft. Gegen den Angeklagten verhandelt das Gericht voraussichtlich an vier Tagen.

 

Die Fahrgäste des MVV kritisieren die immer wiederkehrenden Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr.
Fälschungen von Fahrkarten, sowie  Schwarzfahrer verursachen jährlich ernorme Kosten, die auch einen Anteil an den Preiserhöhungen haben.

 

RG / dpa