Aufgerissenes Dach des Reisebusses an Moosacher Unterführung, © Foto der Berufsfeuerwehr München

„Seufzerbrücke“: Unterführung an Dachauer Straße bekommt Höhenkontrolle

Die „Seufzerbrücke“ an der Dachauer Straße gleicht für viele Bus- und Lkw-Fahrer einem Test über die Maße des eigenen Fahrzeugs. Immer wieder kommt es hier zu Unfällen, weil die Höhe der Fahrzeuge falsch eingeschätzt wird. Eine Höhenkontrolle soll nun helfen. 

 

Maximal 3,40 Meter Platz nach oben bietet die Unterführung an der Bahn-Brücke in Moosach. Dennoch scheint es, als schätzten einige Fahrer ihr Vehikel nicht richtig ein. Scheppern tut es an der Dachauer Straße zumindest regelmäßig, wenn ein Fahrzeugführer mal wieder die vergleichsweise niedrige Höhe der Unterführung überschätzt hat und geradewegs „in“ die Brücke fährt.

 

Bereits mehrmals musste die Unterführung aufgrund eines solchen Unfalls gesperrt werden. Dabei entstanden nicht nur Sachschäden in großer Höhe sondern auch Verletzte waren schon zu beklagen. Vor allem Doppeldeckerbusse laufen schnell Gefahr, von der Brücke „rasiert“ zu werden – hierbei können auch Insassen verletzt werden.

 

Die Stadt will nun handeln. Eine Warnanlage mit Licht soll installiert werden

 

70 Meter vor der pikanten Stelle messen künftig Lichtschranken die Höhe der sich nähernden Fahrzeuge. Wird die kritische Höhe überschritten, warnen Leuchtsignale den Fahrer vor der Durchfahrt. Zusätzlich wird der Abschnitt kurzzeitig automatisch gesperrt, um den Fahrern in einem solchen Falle das Wenden zu erleichtern.

 

Bis zum 24.03. werden die Umbauarbeiten voraussichtlich noch andauern. Bis dahin bleibt die Unterführung für Kraftfahrzeuge aller Art gesperrt.

 

kw