© Sicherheitsdienst (Symbolbild)

Sicherheitswacht soll „Sicherheitsgefühl“ in Ottobrunn stärken

Die Gemeinde Ottobrunn bei München bekommt eine zehnköpfige Sicherheitswacht, die für ein besseres Sicherheitsgefühl auf den Straßen sorgen soll. Das bestätigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und gab somit grünes Licht für den Einsatz der Ehrenamtlichen.

 

126 Sicherheitswachten mit rund 810 Bürgern und Bürgerinnen sind bayernweit im Einsatz und sorgen in Fußgängerzonen, Straßen und Parks für ein besseres Sicherheitsgefühl. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bestätigte heute, dass sich Ottobrunn der Sicherheitswache anschließen dürfe und kam damit einem Antrag der Gemeinde im Münchner Landkreis nach. Laut Herrmann könnten sich in Bayern noch weitaus mehr Kommunen anschließen und Sicherheitswachten auf Tour schicken.

 

Diese würden alleine durch ihre Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken, heißt es. Die Ehrenamtlichen sollen helfen, als Schnittstelle zwischen Polizei und Bürger, Vandalismus und Ordnungsstörungen vorzubeugen.

 

Video: Bereits seit 1995 setzen sich couragierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger bei den Polizeiinspektionen 13 (Schwabing), 24 (Perlach), 43 (Olympiapark) und 47 (Milbertshofen) ehrenamtlich bei der Sicherheitswacht gegen die „Wegschau-Mentalität“ ein. Danach wurde die Sicherheitswacht auch auf die Gebiete der Polizeiinspektionen 27 (Haar) und 31 (Unterhaching) – auch für den Bereich Taufkirchen – ausgeweitet.

 

 

 

Die eingesetzten Personen sollen dabei weder Hilfspolizei, noch Bürgerwehr sein. Koordiniert und ausgebildet von erfahrenen Polizeibeamten, solle sie verdächtige Vorkommnisse sofort melden und nur in äußerster Not für die Bürger eingreifen dürfen.

 

Die Bayerische Sicherheitswacht wurde im April 1994 ins Leben gerufen und nach einem dreijährigen Pilotversuch 1997 dauerhaft eingerichtet. 2010 hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen, die Bayerische Sicherheitswacht weiter zu stärken.

 

SK