Situation drohte zu eskalieren: Bundespolizei erteilt etwa 50 Platzverweise am Ostbahnhof

Eine heftige Auseinandersetzung zwischen stark alkoholisierten Männern am Ostbahnhof konnte durch das Eingreifen der Bundespolizei deeskaliert werden. Die Maßnahmen um die Streitenden zu trennen dauerte über eine Stunde. Die Polizisten wurden bei ihrem Einsatz mit Smartphones gefilmt.

 

Nach verbalen Streitigkeiten, die ihren Ursprung in den nahegelegenen Optimolwerken genommen hatten, mussten Beamte der Bundespolizei am Samstagmorgen (22. April) mehrmals Personengruppen – überwiegend afrikanischer Nationalitäten – trennen. Nur aufgrund der starken Präsenz der Polizeibeamten konnten körperliche Auseinandersetzungen verhindert werden.

 

Insgesamt mussten am Ostbahnhof in etwa 50 Platzverweise ausgesprochen werden, die zum Teil nur mittels körperlicher Gewalt durchgesetzt werden konnten.

 

Die Polizei beschreibt den Tathergang folgendermaßen: Gegen 04:00 Uhr kam es im Bereich der Event-Location Optimolwerke zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen aus einer Gruppe von etwa 20 bis 30 Afrikanern heraus. Hierbei unterstützten Beamte der Bundespolizei zunächst die Polizei des Freistaates Bayern bei den polizeilichen Maßnahmen. Die Personen waren überwiegend stark alkoholisiert und hochgradig aggressiv. Nach Abschluss der Maßnahmen teilte sich die Personengruppe in mehrere kleinere Gruppen auf, die sich dann im Anschluss über verschiedene Richtungen zum Ostbahnhof begaben.

 

Im weiteren Verlauf kam es im Bereich der östlichen Unterführung und am Haupteingang des Ostbahnhofes zu weiteren verbalen Auseinandersetzungen der Männer untereinander. Körperverletzungsdelikte konnten durch die eingesetzten Streifen der Bundespolizei rechtzeitig verhindert werden.

 

Die Beamten haben daraufhin etwa 50 Platzverweise ausgesprochen, die zum Teil mittels einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt wurden. Die Polizisten wurden durch den Einsatz nicht verletzt und waren weiterhin dienstfähig.

Der Vorfall am Ostbahnhof hat mittlerweile traurige Berühmtheit erlangt. Die eingesetzten Beamten wurden bei den, über eine Stunde anhaltenden Maßnahmen durch umstehende Personen mittels Smartphone gefilmt.