Ski-Ass Neureuther: „Bin noch lange nicht am Ende“

Felix Neureuther hat allen Karriereende-Gerüchten trotz anhaltender Rückenprobleme eine klare Absage erteilt. Sein Ziel bleibt weiter die WM im Febraur in den USA. Mit der Brechstange werde er es aber nicht versuchen, sondern alles in Ruhe ausheilen lassen.

Der von Rückenschmerzen geplagte Skirennfahrer Felix Neureuther will seinen Start beim Saisonauftakt in Sölden noch nicht ausschließen. «Definitiv wird es sein, wenn ich am Sonntag nicht am Start stehe. Ich brauche immer ein Ziel im Kopf, worauf man 1000 prozentig konzentriert ist und alles versucht, um dort am Start zu stehen», sagte der mittlerweile 30-Jährige dem TV-Sender Sky Sport News HD. Er schränkte aber ein: «Mit der Brechstange werde ich es jetzt auch nicht probieren, sondern sehr vernünftig entscheiden.»

 

 

Zuletzt war der WM-Zweite durch eine Entzündung im Lendenwirbel gebremst worden. Der Riesenslalom auf dem Rettenbachferner ist für den 26. Oktober terminiert.
Von der erneut problematischen Vorbereitung will sich Neureuther nicht beirren lassen: «Bloß weil man ein bisserl Rückenweh hat und ein bisserl älter ist, heißt das noch lange nicht, dass ich aufhöre», sagte er. «Ganz im Gegenteil: Ich bin wirklich extrem motiviert und freue mich total auf die neue Saison. Ich muss schauen, dass ich schmerzfrei werde und dann haut das schon hin. Aufhören mag ich noch lange nicht.»

Saisonziel WM im Februar

 

Der Skifahrer aus der Nähe von Garmisch-Partenkirchen hat erst in der vergangenen Woche sein Buch „Beweg dich Schlau“ und sein gleichnamiges Projekt dabei  vorgestellt. Es soll Kinder dazu animieren sich wieder sportlicher zu betätigen – und sei es nur im Kopf. Bei dieser Gelegenheit erklärte Neureuther auch: „Ich habe bis zum Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft in den USA, noch genügend Zeit mich vorzubereiten. Auch wenn ich den ersten Slalom verpassen sollte, die Saison beginnt für mich im Januar.“

 

Als größten Herausforderer sieht er seinen Kumpel Marcel Hirscher. Der Österreicher hatte die vergangenen Jahre im Slalom dominiert, Neureuther konnte ihm jedoch immer mal wieder die Stirn bieten: „Der Kerl wird schon wieder in einer absoluten Topverfassung sein, aber er braucht nicht schlafen, weil ich werde wieder zurück kommen“, gibt er  sich kämpferisch.

 

 

make/dpa