Skifahrer auf der Piste im Schnee

Skisaison an der Zugspitze gestartet

Die Skisaison hat nun endlich offiziell begonnen. An der Zugspitze wurden am heutigen Freitag drei von insgesamt zwölf Pisten geöffnet.

 

An der Zugspitze hat später als geplant – aber noch vor allen anderen deutschen Skigebieten – der Wintersportbetrieb begonnen. Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) liegen aktuell 25 cm Schnee. Drei von zwölf Pisten sind nun in dem Skiegebiet bei Garmisch-Partenkirchen geöffnet. Ende kommender Woche sollen noch weitere Pisten an der Zugspitze geöffnet werden. Außerdem starten am nächsten Wochenende die Skibetriebe am Nebelhorn, am Fichtelberg und in Reit im Winkl.

 

Laut dem Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) sei man trotz des extrem warmen Herbstes und des leicht verzögerten Starts an der Zugspitze gut in der Zeit. Es gebe keine Zweifel, dass alle Skigebiete rechtzeitig zu Weihnachten starten können, sagte Verbandsvorstand Peter Schöttl. Die Schneekanonen konnten trotz des schönen Wetters nachts schon laufen und auch an Wasser für die Beschneiung mangelt es trotz des warmen Sommers nicht.

 

Aufgrund der Klimaerwärmung müssen die Seilbahnbetreiber zu verschiedenen Tricks greifen. An der Zugspitze sorgten zum Beispiel Schneedepots vom Vorjahr für die erste Unterlage auf den Pisten. „Wir leben vom Schnee von gestern“, sagte Matthias Stauch, kaufmännischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn. Trotz des sehr warmen und langen Sommers sei sehr viel übrig geblieben.

 

Noch in diesem Jahr soll die hochmoderne und erst ein Jahr alte Seilbahn an der Zugspitze wiedereröffnen, die seit einem Unfall im Herbst stillsteht. Ziel sei spätestens der Heilige Abend, sagte Stauch.