© Architekturbüro Henn

So könnte der neue Gasteig aussehen

Die Sanierung des Münchner Gasteigs ist eines der größten Bauvorhaben der Stadt in den nächsten Jahren. Das Architekturbüro Henn hat nun neue Visualisierungen der Entwürfe für den neuen Gasteig veröffentlicht.

HENN hatte sich in einem internationalen Architekturwettbewerb mit anschließendem Vergabeverfahren durchsetzen können. Der Gasteig ist mit rund zwei Millionen Besuchern im Jahr das größte Kulturzentrum Europas. Der neue Gasteig soll moderner und transparenter werden, und das Gebäude zur Stadt hin öffnen.

 

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Der Fokus liegt dabei auf  einem gläsernen Anbau, das die bestehenden Gebäudeteile verbindet. Sie gibt dem Gasteig eine neue Transparenz. Diese Kulturbühne aus Glas zieht sich als Raumkontinuum horizontal und vertikal durch alle Bereiche des Gasteig. Sie ist Erschließung, Foyer, Ausstellungsfläche und Eventbereich zugleich.

Im Inneren wird man über zwei großzügige Treppen, die teilweise auch als Sitzstufen ausformuliert sind, in das 1. Obergeschoss, dem Herzstück der Kulturbühne, geführt. Hier befinden sich alle Foyers der großen Säle mit dazugehörigen Gastro- und Barbereichen, sowie Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen.

 

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Die Optimierung der Akkustik im Carl-Orff-Saal ist ein wichtiger Punkt bei der Sanierung der Philharmonie. Auch optisch und räumlich wird sich der Konzertsaal in den neuen Entwürfen verändern.
Die Bibliothek wird als offene Lese- und Studierlandschaft angelegt.

 

 

Und auch eine neue Gastronomie wird geschaffen: die spektakuläre Aussicht vom Isarhochufer über München sollen Gasteig-Besucher im neuen Restaurant „Ausblick“ genießen. Es soll auf dem Dach des Gasteigs entstehen und Gästen einen Blick von der Allianzarena, über die Frauenkirche bis hin zur Zugspitze bieten.

 

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