Oberlandesgericht München von außen

Spitzbübischer Rentner – Prozess verschoben

Aktuelle Terminänderung – der Prozess um den Rentner aus Oberbayern wurde am heutigen Donnerstag auf den 28. Januar verschoben!

 

 

Ein Rentner aus Oberbayern sollte ab Donnerstag (16.01.) vor dem Münchner Landgericht stehen, weil er sich in Kochel am See ein Haus ergaunert haben soll.

 

Der Angeklagte brauchte ein Heim für sich und seine Familie, und machte sich die Beschaffung sehr leicht. Die Eigentümer des Anwesens schlossen mit dem 71-Jährigen notariell einen Kaufvertrag mit Auflassungsvormerkung im Grundbuch. Der Preis: 610 000 Euro. Der Rentner unterschrieb, hielt aber die Zahlungsfrist nicht ein. Trotzdem überließen die Eheleute dem Angeklagten die Schlüssel.

 

Das war ein großer Fehler. Der Rentner zog mit Frau und Sohn ein und zahlte auch danach keinen Cent des Kaufpreises. Die Eigentümer fragten vergeblich nach ihrem Geld, schließlich kam es zu mehreren Räumungsaufforderungen – die der Rentner geflissentlich ignorierte.

 

München tv wird Sie über den Verlauf des Prozesses auf dem Laufenden halten.

 

 

 

jn / dpa