Stadt verbietet temporäres Isarbad

Um möglichst viele von der Idee eines Flussbades an der Isar zu überzeugen, wollte der Verein „Isarlust“ eine Schwimm-Demo veranstalten. Diese Pläne wurden jetzt allerdings von der Stadt durchkreuzt.

 

Bereits im Mai hatten Mitglieder des Vereins „Isarlust“ einen Selbsttest organisiert und sind die Strecke zwischen Reichenbachbrücke und Ludwigsbrücke auf der „großen Isar“ entlanggeschwommen. In diesem Gebiet ist das Baden allerdings streng verboten.

 

Anlässlich des Europäischen Flussbadetags hatte der Verein nun geplant, das gleiche Gebiet am 03.07. für ein paar Stunden in ein Flussbad zu verwandeln. 300 Teilnehmer wurden bereits erwartet. So wollten der Verein demonstrieren und sich für ein dauerhaftes Flussbad einsetzen.

 

Das war der Stadt jetzt anscheinend aber doch zu risikoreich. Denn gerade an der Stelle, an der das Flussbad geplant ist, lauern Gefahren im Wasser. So könnten dort Schwellen und Wehre Strudel verursachen, denen auch Profis nicht gewachsen sind.

 

Der Verein bleibt allerdings noch optimistisch und glaubt, dass die Veranstaltung trotzdem stattfinden wird. Zumindest wird das Referat für Gesundheit und Umwelt in den nächsten Tagen noch einmal überprüfen, ob die Aktion vielleicht doch möglich ist. Zur Not muss dann ein anderer Abschnitt der Isar herhalten.

 

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Auch wenn es für dieses Isarbad eher wenig gut ausseht, hat die Stadt erst vor Kurzem beschlossen, das Baden an vielen anderen Bereichen der Isar zu erlauben. Mehr dazu können Sie hier lesen.

 

Und wem das immer noch nicht genug ist, der kann natürlich auch zu einem der wunderschönen Badeseen rund um München fahren.

 

jl