Startschuss: Der Kampf um die Olympischen Spiele 2022

An jeder Ecke stehen sie mittlerweile: Die Plakate zur Kampagne des „Teams Olympia 22“ wollen die Münchner von den Vorteilen der Austragung Olympischen Spiele 2022 in der Landeshauptstadt überzeugen.

Viele würden sich freuen, wenn das Massen-Event nach München kommen würde – bringt es doch Touristen, Geld, Publicity und Befürwortern zufolge auch gute Laune und aufregende Events.

Sieben Jahre vor der Austragung wird der Ort bestimmt, also für die Spiele 2022 im Jahr 2015. Bis dahin will das Team „Olympia 22“ an allen nötigen Stellen überzeugen – jetzt müssen erst einmal die Münchner mit ziehen. Denn zunächst muss sich München als Stadt bewerben.

Wenn zwei Städte innerhalb eines Landes Bewerbungen einreichen, wird intern eine Wahl getroffen – jedes Land kann nur eine Stadt anbieten.

 

ie Olympischen Spiele haben eine lange und weltberühmte Tradition. Trotzdem gibt es in München viele Stimmen dagegen. Die Organisation „NOlympia“ argumentiert: „Es ist ein absurdes Unterfangen, im Zeitalter des Klimawandels auf 700 bis 1500 Metern Höhe olympische Winterspiele zu veranstalten.“

 

Ob sich die Münchner überzeugen lassen und ob München am Ende dann auch tatsächlich für die Olympischen Spiele „auserwählt“ wird, steht noch in den Sternen. Es sollte sich jeder überlegen, auf welchem Standpunkt er in der Frage steht – denn wenn erst einmal entschieden ist, gibt es kein Zurück mehr.

 

 

jn