Polizeiauto und Beamte im Dienst, © Symbolfoto - Polizei im Einsatz

Streit zwischen Schülern und 40-Jährigem endet im Krankenhaus

Obergiesing – Nach einer noch ungeklärten Auseinandersetzung zwischen drei Schülern und einem 40-jährigen Mann, musste dieser mit Schädelbasisbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Zeugenaussagen sind widersprüchlich, es wird um weitere Hinweise gebeten.

 

Vergangenen Freitag, den 08.07.2016, hielten sich drei 14-, 15- beziehungsweise 17-jährige Schüler in der Perlacher Straße vor einem Einkaufsmarkt auf. Dort befand sich ebenfalls ein stark betrunkener 40-jähriger Mann.

 

Zu den weiteren Abläufen nahm die Polizei verschiedene Aussagen auf

 

Der 14-Jährige gab an, dass der Erwachsene auf die Schüler zugegangen sei und dabei einen aggressiven Eindruck vermittelt habe. Durch einen Schubser hätten sich die Schüler gegen einen möglicherweise bevorstehenden Angriff wehren wollen. Dabei sei der 40-Jährige nach hinten gestürzt und sei regungslos liegengeblieben. Die beiden anderen Schüler machten zu dem Vorfall keine Angaben.

 

Unbeteiligte Zeugen berichteten voneinander abweichend, dass der Betrunkene mit erhobenen Fäusten auf die Schüler zugegangen sei und dann von ihnen zurückgeschubst wurde. Ein weiterer Zeuge behauptete jedoch, dass die Aggressivität von den Jugendlichen ausgegangen sei. Zwei von ihnen sollen mit Fäusten auf den 40-Jährigen eingeschlagen haben.

 

Ersten Untersuchungen im Krankenhaus zufolge, erlitt der 40-Jährige einen Schädelbasisbruch hinter dem Ohr sowie eine Gehirnblutung. Derzeit bestehe für den Mann keine Lebensgefahr, eine ordnungsgemäße Vernehmung des Schwerverletzten könne jedoch noch nicht durchgeführt werden.

 

Um die vorhandenen Widersprüche zu klären, sollen ergänzende Vernehmungen im Zeugenkreis angestellt werden. Trotzdem appelliert die Polizei an weitere Zeugen des Vorfalls, sich umgehend zu melden.

 

Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.