Stromkosten einsparen – der Ratgeber für einen niedrigeren Stromverbrauch

In Zeiten der Energiewende und eines neuen ökologischen Bewusstseins in Deutschland, werden Verbraucher dazu aufgerufen, so wenig Strom wie möglich zu verbrauchen. Dies kommt bei immer weiter steigenden Energiepreisen nicht nur dem Portemonnaie zu Gute, sondern sorgt auch dafür, die Umwelt zu schonen.

 

So rechnen Energieexperten mit einem weiteren Anstieg der Energiepreise bis zum Jahre 2025. Wer jetzt schon etwas gegen die Kostenspirale unternehmen möchte, kann sich an ein paar simple Tipps halten. Aus diesem Grund haben wir für Sie die besten fünf Tipps und Tricks zum nachhaltigen Sparen der Stromkosten zusammengestellt.

 

Tipp 1: Stromanbieter vergleichen – Anbieterwechsel zahlt sich meistens aus

 

Zunächst einmal sollten Verbraucher sich mit dem aktuellen Energieversorger auseinandersetzen. Hier lässt sich in der Regel das meiste Geld einsparen, da sich Tarife und Strompreise jährlich verändern. Die preisliche Kluft zwischen den Anbieter kann dabei enorm sein. Deshalb kann sich ein Vergleich verschiedener Stromanbieter schnell auszahlen und Verbrauchern immer den garantiert günstigsten Strom anbieten. Besonders dafür geeignet sind die Reihe der Vergleichsportale im Internet, die einen transparenten und schnellen Überblick über die verschiedenen Tarife und Vertragsleistungen bieten.

 

Tipp 2: Die Anschaffung von Energiespargeräten

 

Die Anschaffung neuer Geräte ist zunächst mit einigen Kosten verbunden. Doch kann sich durch eine Neuanschaffung elektrischer Geräte auch der Stromverbrauch drastisch reduzieren. Die Anschaffung für Energiespargeräte der Klasse A+++ amortisiert sich schon nach wenigen Jahren und bietet Verbrauchern somit eine gute Lösung, langfristig Strom und Geld zu sparen. Zu den Stromfressern im Haushalt zählen, neben dem Kühlschrank der Gefrierschrank und die Waschmaschine, die ab einem Alter von 15 Jahren ausgetauscht werden sollten.

 

Tipp 3: Sinnvoll Strom verbrauchen – auf Stand-by-Modus achten

 

Auch der Stand-by-Modus kostet Geld – vor allem bei Geräten, die nicht täglich im Gebrauch sind, lohnt es sich, elektrische Geräte ganz von der Stromversorgung zu trennen und damit den Stromverbrauch zu senken. Neben dem Computer sollte daher auch bei TV-Geräten und anderen Multimediageräten auf ihren Gebrauch im Haushalt geachtet werden. Ein Gerät, welches über das ganze Jahr im Stand-by-Modus angeschaltet ist, verbraucht eine große Menge Energie. Als sehr einfache Lösung bieten sich so Mehrzwecksteckdosen mit einem Kippschalter an, die nach der Benutzung ganz einfach vom Netzbetrieb getrennt werden können.

 

Tipp 4: Bei der Beleuchtung sparen – mit richtigen Glühbirnen zu niedrigeren Stromkosten

 

Auch mit der richtigen Auswahl an Leuchtmitteln für die eigenen vier Wände lässt sich massiv bei den Stromkosten sparen und die Umwelt schonen. So können für Flure und Treppenhäuser ohne Zweifel auch Energiesparlampen gewählt werden, die zwar in der Anschaffung teurer als normale Glühbirnen sind, dafür aber eine viel längere Lebensdauer versprechen. Auch bei den Energiesparlampen gab es eine kleine Revolution. Denn die stromreduzierenden Lampen geben schon lange kein ungemütliches Licht mehr ab und können ohne Bedenken auch für alle Wohnräume genutzt werden.

 

Tipp 5: Stromfresser im Haushalt sinnvoll platzieren

 

Ebenso ist die Platzierung von elektrischen Geräten für den Stromverbrauch von entscheidender Bedeutung. So sollten Kühl- und Gefrierschränke unbedingt von allen Wärmequellen ferngehalten werden, da sich sonst der Verbrauch um ein Vielfaches erhöht. Auch gegenüber von Fenstern sollten daher niemals Kühleinheiten in der Wohnung platziert werden.