© Symbolbild: Berufsfeuerwehr München

Stromschlag an Oberleitung kostet Mann das Leben

Weil ein Mexikaner nach einem Wirtshausbesuch zu übermütig wurde, kletterte er auf den Wagon eines Güterzuges. Durch eine Berührung der Oberleitung versetzte es ihm allerdings einen Stromschlag, an dem er letztlich verstarb.

 

München – Seinen Leichtsinn musste heute Morgen ein zwischen 30 und 40 Jahre alter Mexikaner mit dem Leben bezahlen. Die Identität des Mannes ist bis jetzt noch nicht geklärt. Nach dem Besuch einer nahe gelegenen Gaststätte machten sich mehrere Personen über eine Böschung auf den Weg nach oben in die Bahnanlage.

 

Gegen 6.15 Uhr kletterte ein 30 bis 40 Jahre alter Mann auf einen abgestellten Güterzug. Bei der Berührung mit der Oberleitung gab es einen Stromschlag, der dem Mann letztendlich das Leben kostete. Die anderen Personen setzten umgehend einen Notruf an die Integrierte Leitstelle ab.

 

Einsatzkräfte machtlos

 

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, konnten sie nichts mehr für den Verunfallten tun. Nachdem der betroffene Bereich stromlos geschaltet und geerdet wurde, bargen die Feuerwehrleute den Leichnam von dem mit Schotter beladenen Güterzug. Ein weiterer Mann wurde zuerst von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des Notarztes betreut und anschließend an das hinzu alarmierte Kriseninterventionsteam übergeben.

 

Zu den genauen Beweggründen die Bahnanlage zu betreten, sowie die weitere Identität des Verstorbenen ermittelt derzeit das Fachdezernat der Polizei. Die Feuerwehr München weist in diesem Zusammenhang nochmals daraufhin, dass das Betreten der Bahnanlagen und das Besteigen von abgestellten Zügen insbesondere auch auf Grund der enorm hohen Spannung (15.000 Volt) ein nicht kalkulierbares Risiko darstellte.

 

mk